8. September 2021
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8. September 2021

Globaler Fonds warnt vor Rückschritten durch Corona / Bildungsnotstand bei Geflüchteten / Guinea nach dem Putsch

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1. Globaler Fonds warnt vor Rückschritten durch Corona

Die Corona-Pandemie wirkt sich laut dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in ärmeren Ländern katastrophal auf den Kampf gegen andere tödliche Krankheiten aus. Darüber berichten der Tagesspiegel, Deutschlandfunk und die Deutsche Welle. Letztes Jahr seien eine Million Menschen weniger als 2019 gegen Tuberkulose behandelt worden. Das bedeute in der Konsequenz, dass hunderttausende Erkrankte sterben werden, so Peter Sands, Exekutivdirektor des Globalen Fonds. Die Zahl der Menschen, die mit Aids-Präventionspogrammen erreicht wurden, sei im Jahresvergleich um elf Prozent zurückgegangen. Es habe auch deutlich weniger HIV-Tests gegeben. Die Maßnahmen zur Bekämpfung von Malaria seien dagegen weniger stark betroffen von der Corona-Pandemie. Ferner will das deutsche Pharma-Unternehmen BioNTech Impfstoffe gegen Malaria und Tuberkulose entwickeln, berichtet Martina Schwikowski in der Deutsche Welle. Klinische Studien sollen schon Ende 2022 beginnen. Der Malaria-Impfstoff soll auch in Afrika produziert werden, geplant seien Produktionsanlagen in Ruanda und Senegal.

 

2. Bildungsnotstand bei Geflüchteten

Die Vereinten Nationen befürchten, dass geflüchtete Kinder wegen der Folgen der Corona-Pandemie noch seltener weiterführende Schulen besuchen als bisher. Das thematisiert heute Spiegel.de. In 40 Ländern habe die Einschulungsrate von Geflüchteten laut Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in der Sekundarstufe bereits in den Jahren 2019 und 2020 bei nur 34 Prozent gelegen. Fehle der Schulbesuch, steige die Gefahr von Kinderarbeit und anderen Arten der Ausbeutung, so UNHCR-Chef Filippo Grandi. Das Hilfswerk fordere die Staaten auf, das Recht der Geflüchteten auf Zugang zur Sekundarschulbildung sicherzustellen. Länder, die eine große Zahl von Vertriebenen aufnehmen, benötigen Unterstützung beim Aufbau von Kapazitäten für mehr Schulen, geeignetes Lernmaterial und Lehrkräfteausbildungen. 68 Prozent der Geflüchteten besuchen eine Grundschule. Jeder Zwanzigste entscheide sich für eine höhere Bildung. Bis 2030 sollen laut UNHCR 15 Prozent der Geflüchteten eine Bildung erhalten, die zum Studium führt.

 

3. Guinea nach dem Putsch

Nach dem Militärputsch im westafrikanischen Guinea am Sonntag haben die Machthaber die Bildung einer neuen Regierung in Aussicht gestellt. Darüber berichten die Süddeutsche Zeitung, Spiegel.de, Tagesschau.de, die Tageszeitung (taz) und die Deutsche Welle. Ihr Anführer, Oberst Mamady Doumbouya, plane eine Regierung der nationalen Einheit einzusetzen. Bis dahin sollen Spitzenbeamt*innen der Ministerien die Leitung der Behörden übernehmen. Regierungsmitgliedern sei untersagt worden, das Land zu verlassen. Oberst Doumbouya verspreche aber, es werde keine “Hexenjagd” gegen Mitglieder der früheren Regierung geben. Zugleich habe er die Wirtschaft beruhigen wollen und den Investoren versprochen, dass der Staatsstreich keine Auswirkungen auf ihre Geschäfte haben werde. Er habe zudem die Freilassung von vier Oppositionsmitgliedern veranlasst. Der abgesetzte Präsident Alpha Condé bleibe in der Gewalt der Putschisten.

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