8. April 2022

8. April 2022

Deutschland richtet internationalen Impf-Gipfel aus / WHO: Corona-Zahlen in Afrika deutlich höher als bekannt / Südafrika: Gewalt gegen Migrant*innen

1. Deutschland richtet internationalen Impf-Gipfel aus
Wie Tagesschau.de und NDR.de melden, veranstaltet Deutschland heute zusammen mit Indonesien und dem Senegal eine Geberkonferenz für die internationale Impfstoff-Initiative Covax. Teilnehmen werde unter anderem US-Außenminister Anthony Blinken. Das Ziel sei genügend Mittel zu akquirieren, um die 92 ärmsten Länder der Welt mit Impfstoffen zu versorgen. Nach Angaben des Entwicklungsministeriums gehe es verstärkt darum, dass die vorhandenen Impfstoffe auch die Menschen in ländlichen Regionen erreichen. Bereits am Mittwoch meldete das Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass die Bundesregierung bereits 104 Millionen Impfdosen an ärmere Länder gespendet hat. Darüber hinaus stehen weitere 33 Millionen Impfdosen für die Auslieferung bereit, so das Auswärtige Amt.

2. WHO: Corona-Zahlen in Afrika deutlich höher als bekannt
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt die Zahl der tatsächlichen Corona-Infektionen knapp 100mal über den bisher registrierten Fällen. Das melden unter anderem die Süddeutsche Zeitung, Tagesschau.de und das Handelsblatt. Nach offiziellen Zahlen habe es in ganz Afrika 11,5 Millionen Corona-Infektionen gegeben – davon 250.000 mit einem tödlichen Verlauf. Viele junge Infizierte wiesen kaum oder schwache Symptome auf, weswegen sie nicht erfasst worden seien. Darüber hinaus mangele es vielerorts and “Test und Erfassungsmöglichkeiten”.

3. Südafrika: Gewalt gegen Migrant*innen
In der Tageszeitung (Taz) thematisiert Savious Kwinika die grassierende Arbeitslosigkeit sowie Gewalt gegen Ausländer*innen in Südafrika. Das Land weise derzeit einen Arbeitslosenquote von über 35 Prozent auf – “ein Rekord”. Nach Einschätzung des Analysten Daniel Silke sei dies nicht nur auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zurückzuführen, sondern vielmehr ein Scheitern der Wirtschaftspolitik des Landes. Aus Protest gegen afrikanische Einwander*innen habe sich im Johannesburger Township Soweto die “Operation Dudula” gegründet, eine ausländerfeindliche Gruppierung, die immer mehr Unterstützer*innen gewinnt und nicht vor Gewalt zurückschreckt. Es gebe bereits Fälle, bei denen ausländische Kleinhändler*innen von ihren Verkaufsständen vertrieben worden seien. Zudem habe es Übergriffe auf ausländische Saisonarbeiter*innen gegeben. Die Oppositionspartei Democratic Alliance (DA) verurteilt die Gewalt. Kritiker*innen werfen Präsident Cyril Ramaphosa vor, sich mehr um den Zusammenhalt seiner Partei, dem African National Congress (ANC), zu kümmern als dem Zusammenhalt des Landes.

 

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