6. Dezember 2021
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6. Dezember 2021

MSC: Heusgen wird Nachfolger von Ischinger / Angriffe in Mali und Niger / Gambia hat gewählt

1. MSC: Heusgen wird Nachfolger von Ischinger

Wolfgang Ischinger hat Christoph Heusgen als seinen Nachfolger an der Spitze der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) vorgeschlagen. Darüber berichten unter anderem Spiegel, BILD.de, Zeit Online und T-online.de. Ischinger leite die MSC seit 2008. Jetzt sei es an der Zeit, die operative Führung “in jüngere Hände” zu übergeben, so Ischinger. Er selbst bleibe Vorsitzender des Stiftungsrats. Heusgen werde nach der nächsten Konferenz im Februar 2022 übernehmen. Der 66-Jährige sei von 2005 bis 2017 außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und einer ihrer engsten Vertrauten gewesen. Danach sei er als deutscher Botschafter zu den Vereinten Nationen nach New York gegangen. Seine Amtszeit dort ende im Juni kommenden Jahres.

 

2. Angriffe in Mali und Niger

Spiegel, Tagesschau.de, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Tageszeitung (taz) berichten über Angriffe mutmaßlich islamistischer Rebellen in Mali und Niger, bei denen mindestens 140 Menschen getötet wurden. Bewaffnete Rebellen seien mit “Hunderten” Motorrädern gekommen und hatten versucht, eine internationale Armeebasis im Niger zu stürmen, wobei 79 Angreifer und 29 Soldat*innen gestorben seien. Bei dem Stützpunkt handele es sich um eine Basis der G5-Sahel, in der Mauretanien, der Niger, Tschad, Mali und Burkina Faso gemeinsam gegen Aufständische in der Sahelregion kämpfen. Zuvor seien bei einer Terrorattacke auf einen mit Dutzenden Menschen besetzten Lastwagen in Mali mindestens 31 Menschen getötet worden. Mindestens 17 weitere Menschen seien bei einem Angriff bewaffneter Männer am Freitag nahe der Ortschaft Songho verletzt worden. Weiterhin sei am Sonntag das Camp Castor der Bundeswehr am Flughafen von Gao im Norden Malis angegriffen worden. Dort habe es allerdings nur Sachschäden gegeben.

 

3. Gambia hat gewählt

Bei der Präsidentenwahl in Gambia hat Amtsinhaber Adama Barrow einen deutlichen Sieg errungen. Das berichten Spiegel, Tagesschau.de und Zeit Online. Barrow sei auf rund 457.500 Stimmen gekommen, mit deutlichem Abstand folge demnach auf Platz zwei Ousainou Darboe mit rund 238.000 Stimmen. Darboe habe sich zunächst geweigert, die Wahl anzuerkennen und die Menschen im Land aufgerufen, “ruhig und friedlich zu bleiben”. Zugleich habe er mitgeteilt, dass bei der Ablehnung des Wahlergebnisses nun “alle möglichen Aktionen auf dem Tisch liegen”. Die Abstimmung gelte als Bewährungsprobe für die erst vier Jahre alte Demokratie in dem westafrikanischen Staat. Es sei die erste Wahl ohne Yahya Jammeh gewesen, der lange Jahre diktatorisch als Staatschef geherrscht hatte. Claudia Bröll schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Wahlen seien ein “Lackmuster für die junge, nicht mehr nur auf dem Papier bestehende Demokratie”. Die relativ freien und fairen Wahlen seien ein Erfolg in einem Land, in dem die Hälfte der 2,4 Millionen Einwohner jünger als 18 Jahre und viele nur den Langzeit-Diktator Jammeh kennen. Gambia befinde sich in Westafrika auf dem Weg zu einer “Ausnahme-Demokratie”.

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