4. Oktober 2021
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4. Oktober 2021

UN-Blauhelmsoldat in Mali getötet / Deutschland: 17 Millionen Impfdosen-Spenden / Zivile Helfer müssen kontrolliert werden

1. UN-Blauhelmsoldat in Mali getötet

Im Norden Malis ist ein ägyptischer UN-Blauhelmsoldat durch die Explosion eines Sprengsatzes getötet worden. Darüber berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Welt, die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung. Vier weitere Soldaten seien schwer verletzt worden, als ihr Konvoi auf einen Sprengsatz traf. UN-Generalsekretär António Guterres verurteile den Angriff und fordere die malischen Behörden auf, die Verantwortlichen zu finden. In den vergangenen Wochen und Monaten habe es immer wieder Anschläge auf ausländische Soldat*innen in Mali gegeben. Vergangene Woche sei ein Soldat der französischen Operation Barkhane getötet worden. Die UN-Mission Minusma sei eine der teuersten und gefährlichsten Friedensmissionen der Vereinten Nationen. Die Bundeswehr beteilige sich mit bis zu 1100 Einsatzkräften. Außerdem seien deutsche Truppen im Rahmen der EU-Ausbildungsmission EUTM mit bis zu 600 Soldat*innen in Mali vertreten.

 

2. Deutschland: 17 Millionen Impfdosen-Spenden

Deutschland hat inzwischen mehr als 17 Millionen Corona-Impfdosen an andere Staaten abgegeben, berichten die Welt, Deutschlandfunk und RP Online. Davon seien zehn Millionen Imfpfstoffdosen von AstraZeneca über die internationale Impfstoff-Initiative Covax verteilt worden. Gut sieben Millionen Impfdosen seien direkt an Länder mit akutem Bedarf gegangen, darunter die Ukraine, Namibia, Vietnam, Ägypten und Ghana. Ab Oktober solle auch der Impfstoff von Johnson & Johnson an Covax geliefert werden. Deutschland hatte zugesagt, bis Jahresende 100 Millionen Impfdosen für andere Länder bereitzustellen. Gesundheitsminister Jens Spahn habe insbesondere der Bundeswehr für ihre Unterstützung bei der Logistik gedankt. Man könne sich darauf verlassen, dass Deutschlands gespendete Impfstoffe überall auf der Welt sicher ankommen, so Spahn. Tagesschau.de berichtet darüber hinaus, dass der weltweit größte Impfstoffhersteller Serum Institute ein halbes Jahr nach dem von der indischen Regierung verfügten Exportstopp ab diesem Monat wieder Corona-Impfstoffe iefert. Das Institut war Anfang des Jahres als einer der Hauptlieferanten für Covax vorgesehen. Man plane bis Ende des kommenden Jahres mehr als eine Milliarde Impfstoffdosen zu exportieren.

 

3. Zivile Helfer müssen kontrolliert werden

Dominic Johnson thematisiert in der Tageszeitung (taz) die Abmahnung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer gemeinsamen Erklärung aller wichtigen Geberländer der Vereinten Nationen. Am 28. September hatte ein WHO-Bericht schwere Vorwürfe von Kongolesinnen über Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe und sexuelle Ausbeutung durch WHO-Personal in der Demokratischen Republik Kongo bestätigt. Die Länder erwarten von der WHO „vollen Einsatz“. Wichtig sei eine „sofortige, gründliche und detaillierte Überprüfung” der institutionellen Politik, der operativen Prozesse sowie der Führungskultur und Umstände. Ein schneller Wandel sei dringend nötig. Nach wie vor mangele es an unabhängigen Beschwerdestellen für Opfer. Außerdem genießen UN-Mitarbeiter*innen Immunität vor nationaler Strafverfolgung. Die WHO sei kein Einzelfall. Seit Jahren häufen sich Berichte über Sexualverbrechen und sexuelle Nötigung durch Mitarbeiter von Hilfswerken weltweit, so Johnson.

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