31. März 2022
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31. März 2022

UN-Bericht: Hälfte aller Schwangerschaften ungewollt / Simbabwe: Oppositionspartei erfolgreich bei Nachwahlen / WHO: Aufatmen bei Corona?

1. UN-Bericht: Hälfte aller Schwangerschaften ungewollt

Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) meldet in seinem Jahresbericht, dass fast jede zweite Schwangerschaft ungewollt ist. Darüber berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Stern.de, Tagesschau.de, Deutschlandfunk und die Deutsche Welle. Laut dem Bericht werden 61  Prozent aller unbeabsichtigten Schwangerschaften abgebrochen, häufig unter medizinisch prekären Bedingungen. Hinzu komme, dass 13 Prozent aller Todesfälle bei Schwangeren auf unsichere Abbrüche zurückzuführen seien. Laut Natalia Kanem, Exekutivdirektorin von UNFPA, zeigen diese erschütternd hohen Zahlen das „weltweite Versagen“ bei der Wahrung der grundlegenden Menschenrechte von Frauen und Mädchen. Ungewollte Schwangerschaften führen häufig zu Schulabbrüchen und Arbeitsausfällen. Dies wirke sich nicht nur negativ auf die persönliche Entwicklung der Schwangeren, sondern auch auf die wirtschaftliche Entwicklung der Länder aus. In Subsahara-Afrika seien die höchsten Werte für ungewollte Schwangerschaften zu verzeichnen. Die Studie zeige zudem auf, dass insbesondere in Afrika ein Zusammenhang zwischen Berufstätigkeit und ungewollter Schwangerschaften bestehe. So seien in Äthiopien arbeitslose Frauen 6,8 mal häufiger ungewollt schwanger geworden als Frauen, die im öffentlichen Dienst arbeiteten.

2. Simbabwe: Oppositionspartei erfolgreich bei Nachwahlen

Marcus Mushong berichtet für die Tageszeitung (taz) von den Nachwahlen in Simbabwe am vergangenen Sonntag. Eine erneute Polarisierung zwischen Präsident Emmerson Mnangagwa und Oppositionsführer Nelson Chamisa deute sich an. Von insgesamt 210 Parlamentssitzen haben 29 zur Wahl gestanden. Der Oppositionspartei Citizens Coalition for Change sei es gelungen, davon 19 Sitze zu erringen. Die regierende Präsidentenpartei ZANU-PF (Zimbabwe African National Union- Patriotic Front) habe neun Sitze erlangt. Die ZANU-PF halte somit weiterhin die Mehrheit im Parlament. Laut der Wahlkommission habe es eine Wahlbeteiligung von lediglich 35 Prozent gegeben. Die ZANU-PF regiere in Simbabwe seit der Unabhängigkeit 1980. Sie werfe der Opposition vor, eine “Marionette des Westens” zu sein, die sich deren “ imperialistischen Zwecken” feilbiete.

3. WHO: Aufatmen bei Corona?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prognostiziert, dass Corona-Infektionen mit der Zeit zu schwächeren Krankheitsverläufen führen werden, wie Spiegel berichtet. Laut WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sei dies nach derzeitigem Wissensstand das wahrscheinlichste Szenario. Damit solle wahrscheinlich auch die Schwere der Covid-Erkrankungen trotz weiterer Virusmutationen weiter abnehmen. Dies gehe aus einem Plan der WHO zur Beendigung der pandemischen Notlage hervor. Der Plan beinhalte insgesamt drei Szenarien. In einem Best-Case-Szenario sollen zukünftige Corna-Varianten “deutlich weniger schwerwiegend” sein. Schutz vor schweren Erkrankungen wäre langanhaltend, ohne notwendige Auffrischungen des Schutzstatus. Im schlimmsten Fall, wenn das Virus sich in eine hoch übertragbare und tödliche Bedrohung verwandelt, sollen Auffrischungen für gefährdete Gruppen empfohlen werden.

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