31. März 2021
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31. März 2021

Kommt ein neues globales System zur Pandemiebekämpfung? / Corona verschärft die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen / Impf-Egoismus wird Nachspiel haben

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1. Kommt ein neues globales System zur Pandemiebekämpfung?

Mehr als zwanzig Staats- und Regierungsoberhäupter sowie Dr. Tedros Ghebreyesus, Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), fordern in einem gemeinsamen Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein neues globales System, um in Zukunft besser auf die nächsten Pandemien vorbereitet zu sein. Die Corona-Pandemie mache deutlich, dass niemand sicher ist, solange nicht alle sicher sind. Ein neuer völkerrechtlicher Vertrag könne die internationale Zusammenarbeit deutlich intensivieren, um Warnsysteme, die gemeinsame Datennutzung, die Forschung und die Verteilung von Impfstoffen, Medikamenten, Diagnostika und Schutzausrüstung zu verbessern. Immunisierung sei ein globales öffentliches Gut. Die Weltgemeinschaft müsse künftig in der Lage sein, Impfstoffe schnellstmöglich zu entwickeln, herzustellen und verfügbar zu machen, so die Autor*innen.

2. Corona verschärft die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen

Laut einer Analyse der Stiftung des Weltwirtschaftsforums (WEF) werde die Gleichstellung der Geschlechter durch die Corona-Krise um Jahrzehnte zurückgeworfen. Das thematisieren unter anderem Spiegel, Zeit Online und Deutsche Welle. Laut WEF werde es über 135 Jahre dauern, bis Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer. Frauen arbeiten öfter in Branchen, die von der Pandemie betroffen sind und kommen eher für die Betreuung von Kinder und Senioren auf. Es seien deswegen Investitionen im Pflegebereich als auch in der beruflichen Weiterbildung nötig, so die Analyse.

3. Impf-Egoismus wird Nachspiel haben

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung spricht Tankred Stöbe von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen von seinen Erfahrungen mit der Corona-Bekämpfung in Sierra Leone. In Europa sei die Erfahrung mit Pandemien verlorengegangen, so Stöbe. Die Präventionsmaßnahmen in Sierra Leone hingegen seien beeindruckend – nicht zuletzt deshalb, weil das Land eines der Länder gewesen sei, die am schlimmsten von der Ebola-Epidemie vor sechs Jahren betroffenen war. Stöbe fordert, dass Impfstoffhersteller ihre Preisgestaltung offenlegen. Es sei inakzeptabel, dass sich Firmen auf dem Rücken der Pandemie bereichern. Der Impf-Egoismus reicher Länder werde sich rächen, wenn die bereits verimpften Wirkstoffe des Globalen Nordens nicht gegen neue Mutationen anderer Länder helfen. Im Interesse aller müsse global nach gleichen Prioritäten geimpft werden: Erst die Risikogruppen, dann der Rest der Bevölkerung.

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