30. März 2022
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30. März 2022

Weniger Fleischkonsum für den Kampf gegen weltweiten Hunger / Tausende Menschen flüchten nach Rebellenangriffen nach Uganda / WTO fordert verstärkte internationale Zusammenarbeit gegen Hungerkrise

1. Weniger Fleischkonsum für den Kampf gegen weltweiten Hunger

Mit Blick auf den drohenden Versorgungsengpass in einkommensschwachen Ländern ruft Entwicklungsministerin Svenja Schulze dazu auf, weniger Fleisch zu essen. Darüber berichten die Welt, ZDF.de, RTL.de, das Redaktionsnetzwerk Deutschland und BR.de. 60 Prozent des weltweit produzierten Maises werde an Tiere verfüttert. In der Europäischen Union seien die Zahlen für Weizen ähnlich. Angesichts der drohenden Ernährungskrise gehöre Getreide zuerst auf den Tisch, “ohne Umweg über den Futtertrog”. Schon eine Reduktion der Schweinefleischproduktion in Deutschland um 30 Prozent könne eine Ackerfläche von einer Million Hektar frei gemacht werden. Darauf ließen sich wiederum fünf Millionen Tonnen Getreide anbauen. Auch eine Reduzierung des Mais- und Getreideanteils im Biosprit soll laut Schulze erwogen werden.

2. Tausende Menschen flüchten nach Rebellenangriffen nach Uganda

Rund 6000 Menschen sind aus der Demokratischen Republik (DR) Kongo aufgrund von Angriffen der Rebellenbewegung M23 in das benachbarte Uganda geflüchtet. Darüber berichten der Spiegel, ORF.at und die Deutsche Welle. Laut Militärangaben sei auch ein Hubschrauber der UN-Mission MONUSCO durch die Bewegung M23 abgeschossen worden. Unter den Insassen seien sechs Besatzungsmitglieder des pakistanischen Militärs und zwei Militärangehörige aus Russland und aus Serbien. Die M23-Bewegung bestehe aus ehemaligen Soldaten*innen der kongolesischen Armee, die sich vor rund zehn Jahren abspalteten. Nach Angaben der USA sollen im Osten des Landes etwa 130 unterschiedliche bewaffnete Gruppen aktiv sein. Vielen von ihnen gehe es um die Kontrolle der wertvollen Bodenschätze im Land wie Kupfer, Kobalt, Gold und Diamanten.

3. WTO fordert verstärkte internationale Zusammenarbeit gegen Hungerkrise

In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt fordert Ngozi Okonjo-Iweala, Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), die wirtschaftlichen und humanitären Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die weit über Europa hinausreichen, so gut es geht abzumildern. Einige Regierungen haben den Export von Getreide und anderen wichtigen Nahrungsmitteln bereits eingeschränkt, um die inländische Versorgung sicherzustellen. Mit solchen Exportkontrollen könne eine neue Spirale von Preissteigerungen ausgelöst werden, so Okonjo-Iweala. Dabei könne eine engere internationale Koordinierung dazu beitragen, die Märkte für Nahrungsmittel, Energie und Rohstoffe zu stabilisieren und zusätzliche Störungen der Lieferketten einzugrenzen. Es sei an der WTO, die Beschränkungen des Außenhandels anzuzeigen, damit sich andere Marktteilnehmer darauf einstellen können. Dadurch sei die internationale Gemeinschaft viel besser in der Lage, finanzielle und andere Hilfen für arme Länder zu mobilisieren.

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