30. Juli 2019
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30. Juli 2019

Afrika: Solarenergie und Bäume für ein besseres Klima / Krankheiten durch zu wenig Toiletten / Senegal: Surfen für die Zukunft

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1. Afrika: Solarenergie und Bäume für ein besseres Klima

Kathrin Witsch berichtet im Handelsblatt von zwei deutschen Unternehmern, die erneuerbare Energien in Afrika stark ausbauen wollen. Martin Baart und Markus Schwaninger haben 2016 das Start-up ‚Ecologi‘ gegründet, um den Ausbau von Solaranlagen in Entwicklungsländern voranzutreiben. Investitionen in diesem Bereich können sehr rentabel sein, denn es gebe genug Wirtschaftskraft in Afrika, so Baart. Hohe Zinsen in Entwicklungsländern seien der Hauptgrund, der dort für viele gegen eine Investition in Solaranlagen spreche. Demgegenüber stehe in Ländern wie Nigeria und Südafrika immer noch eine große Industrie mit fossilen Energien. Für Baart und Schwaninger gehe es nicht nur um Geldanlagen. Jeder habe eine Mitverantwortung, die Energiewende voranzutreiben, so Baart. Bereits seit Sonntag berichten viele Medien, darunter die Tagesschau, ZDF.de, BILD, FAZ.net, die Tageszeitung (taz), Zeit Online und die Deutsche Welle, dass die natürlichen Ressourcen der Erde noch nie so schnell verbraucht worden seien, wie in diesem Jahr. Seit dem vergangenen Montag verbrauche die Menschheit mehr Ressourcen als sich in einem Jahr regenerieren können. Der ‚Erdüberlastungstag’ rücke so vom 1. August 2018 auf den 29. Juli 2019. In Äthiopien habe die Landesregierung derweil einen Rekord im Baumpflanzen aufgestellt, wie unter anderem die BILD, Sueddeutsche.de, FAZ.net, die Hannoversche Allgemeine Zeitung, Stern.de, der Deutschlandfunk, und SWR.de berichten. Innerhalb von 12 Stunden haben die Regierung sowie Bürger*innen rund 350 Millionen Setzlinge gepflanzt, um gegen die Abholzung von Wäldern und die klimabedingte Versteppung vorzugehen.

2. Krankheiten durch zu wenig Toiletten

Wie die Welt berichtet, gibt es in vielen afrikanischen Städten keine ausreichende sanitäre Versorgung. Besonders deutlich werde dies in der ugandischen Hauptstadt Kampala. Bei anhaltenden Regenfällen kollabiere das Abwassersystem und überflute die Häuser mit Fäkalienschlamm. Grund hierfür sei vor allem der rasante Anstieg der Bevölkerung, mit dem der Infrastrukturausbau der Stadt nicht mithalten könne. Allein in Kampala haben 1200 Menschen keinen Zugang zu öffentlichen Toiletten, weltweit seien es 2,5 Milliarden. Nicht nur starke Regenfälle, sondern auch undichte sanitäre Einrichtungen stellen ein Problem dar. Sie sorgen für eine Verunreinigung des Wassers und begünstigen somit den Ausbruch von Krankheiten wie Cholera. Dies verursache auch wirtschaftliche Schäden – jährlich müssen rund 160 Millionen Euro gegen diese Epidemien aufgewendet werden. Aktuell sei das Abwassersystem in Kampala für weniger als zehn Prozent der aktuellen Bevölkerung ausgelegt. Prioritäten werde erst einmal der Bau von Toiletten und sanitären Einrichtungen in Schulen sein, so Najib Bateganay vom städtischen Amt für Sanitäreinrichtungen.

3. Senegal: Surfen für die Zukunft

Andreane Williams berichtet in der Deutschen Welle, dass sich der Senegal als Urlaubsziel für Surfer*innen etablieren will. Die Küste sei bislang noch weitgehend unbekannt, das Land biete jedoch ideale Voraussetzungen. Neben perfekten Bedingungen für den Sport sei das Land in Westafrika auch relativ stabil. Durch die wachsende Medienaufmerksamkeit kommen immer mehr Menschen in den Senegal zum Surfen, so die Surferin Marta Imarisio. Allerdings sei es für die einheimische Bevölkerung immer noch ein schwer erschwinglicher Sport. Ein gebrauchtes Surfbrett koste so viel wie ein durchschnittliches Monatsgehalt. Für viele Senegale*sinnen biete der Sport aber auch Möglichkeiten. So verdienen sich viele Surfer*innen einen Lebensunterhalt mit dem Unterricht und können auch international Kontakte knüpfen. Im Surfsport sei Afrika die Zukunft, so Oumar Seye, Besitzer eines Surfshops in Dakar.

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