3. September 2021
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3. September 2021

Nigeria: Wieder Entführungen von Schulkindern / Corona: EU gibt Impfdosen zurück / Uganda und Ruanda nehmen Geflüchtete aus Afghanistan auf

1. Nigeria: Wieder Entführungen von Schulkindern

Nach der Entführung von 73 Schulkindern in Nigeria sind fünf Mädchen befreit worden. Das berichten die Süddeutsche Zeitung, Tagesschau.de, die Tageszeitung (Taz) und Deutschlandfunk. Identität und Motiv der Täter seien noch unklar. Die Regierung des Bundesstaates habe nach dem Vorfall alle Grund- und Sekundarschulen schließen lassen und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Hinter den Überfällen stecken sowohl islamistische Extremistengruppen wie Boko Haram als auch kriminelle Banden, die Lösegeld erpressen wollen. Seit Anfang des Jahres haben die Verschleppungen drastisch zugenommen. Viele Kinder bleiben spurlos verschwunden.

2. Corona: EU gibt Impfdosen zurück

Die Europäische Union (EU) wird in Afrika produzierte und nach Europa verschiffte Corona-Impfdosen des Herstellers Johnson & Johnson zurückgeben, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt. Der Export von in Südafrika hergestellten Impfdosen nach Europa gehe auf eine Vereinbarung zwischen Johnson & Johnson und dem südafrikanischen Produzenten Aspen zurück. Ab sofort solle Aspen unter Lizenz ein eigenes Produkt exklusiv für den afrikanischen Markt produzieren. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen habe außerdem die Lieferung von 200 Millionen zusätzlichen Impfdosen bis Jahresende zugesagt. Rund 70 Millionen davon sollen aus Deutschland kommen. Um rund 60 Prozent der afrikanischen Bevölkerung zu impfen, werden etwa 1,6 Milliarden Dosen benötigt. Bisher seien erst knapp drei Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

3. Uganda und Ruanda nehmen Geflüchtete aus Afghanistan auf

Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan geht die Suche nach vorübergehenden Aufenthaltsorten für Geflüchtete weiter. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, haben Uganda und Ruanda ihre Hilfe zugesichert. Südafrika habe ein Gesuch kürzlich abgelehnt. Der Regierung am Kap zufolge sei für die Geflüchteten am besten in ihrem ersten Ankunftsland Pakistan gesorgt. Pakistan und andere Nachbarländer haben die Aufnahme allerdings abgelehnt. Im vergangenen Jahr suchten in Pakistan knapp 1,5 Millionen Menschen Zuflucht, an zweiter Stelle folgte Iran mit 780. 000 Menschen. Uganda habe dagegen auf die Bitte der Vereinigten Staaten reagiert und 145 Menschen aus Afghanistan aufgenommen. Sie sollen vorerst für drei Monate bleiben. Uganda sei eines der größten Aufnahmeländer für Geflüchtete in Afrika. Insgesamt 1,5 Millionen Menschen aus Südsudan, Kongo und Burundi finden hier Schutz.

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