3. Juli 2020
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3. Juli 2020

Corona: Tourismuseinbruch in Afrika / DR Kongo: Neuer Ebola-Ausbruch / Südafrika: Gewalt gegen Frauen eskaliert

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1. Corona: Tourismuseinbruch in Afrika
Wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, werden durch die Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus Milliardenschäden in der Tourismusindustrie in Afrika verursacht. Innerhalb von drei Monaten seien umgerechnet fast 55 Milliarden US-Dollar Schaden entstanden, so Amani Abou-Zeid, zuständige Kommissarin der Afrikanischen Union (AU). Die Haushalte von 24 Millionen Menschen seien auf dem afrikanischen Kontinent vom Tourismus abhängig. Damit mache dieser fast zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Viele Airlines werden die Coronakrise nicht überstehen, weil sie die Verluste nicht kompensieren können, so die Kommissarin. Dennoch könne durch die Krise auch Potential zum Wandel entstehen: Der innerafrikanische Lufttransport könne etwa gestärkt werden und die Digitalisierung im Tourismussektor vorangetrieben, sagt Abou-Zeid. Wie evangelisch.de weiter meldet, warnt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie für Entwicklungsländer. Derzeit breite sich Covid-19 immer schneller auf dem afrikanischen Kontinent aus. Dies wirke destabilisierend in vielen Regionen, erklärt Tanja Gönner, GIZ-Vorstandssprecherin. GIZ-Aufsichtsratsvorsitzender Martin Jäger warnt, dass viele Länder in Afrika nicht ausreichend für die Pandemie gewappnet seien.

2. DR Kongo: Neuer Ebola-Ausbruch
Wie der Deutschlandfunk meldet, ist im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo erneut das Ebolavirus ausgebrochen. Die Hamburger Infektiologin Marylyn Addo erklärt, dass das Virus vermutlich von Tieren auf den Menschen übergesprungen sei. Den Erreger vollständig auszurotten sei unmöglich, weil er gleichermaßen bei Tieren und Menschen vorkomme. Da es für Ebola bereits eine Therapie gibt, seien die Forschenden bei diesem Ausbruch nun im Vorteil. Jedoch werde durch die zusätzliche Belastung des ohnehin schwächeren Gesundheitssystems auch der Kampf gegen Corona beeinträchtigt. Erst Ende Juni habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Osten des Landes noch für Ebola-frei erklärt.

3. Südafrika: Gewalt gegen Frauen eskaliert
Wie Tycho Schildbach in der Tageszeitung (taz) berichtet, steigt seit den ersten Lockerungen der Corona-Lockdowns die Gewalt gegen Frauen in Südafrika dramatisch an. Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa spreche inzwischen von einer „zweiten Epidemie“ der Gewalt in Südafrika. Die Zahl sei nach der ersten Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen am 1. Juni gestiegen, weil seit diesem Tag wieder Alkohol gekauft werden könne. Mindestens 21 Frauen und Kinder seien in den letzten Wochen ermordet worden, so Ramaphosa. Das Alkoholverbot während der ersten zwei Monate des Lockdowns sollte in Südafrika eine Infektion durch gemeinsames Trinken verhindern und Krankenhäuser entlasten. Leane Ramsoomar vom South African Medical Research Council (SAMRC) erklärt, es gebe Hinweise, dass der wieder erlaubte Alkoholkonsum die Gewalt gegen Frauen begünstige. Seit dem 1. Juni sei die Zahl der Verletzungen in Zusammenhang mit Alkoholkonsum um 70 Prozent gestiegen. Ramsoomar erklärt das problematische Konsumverhalten der Südafrikaner*innen. „Rauschtrinken“ sei laut Studien der WHO in Südafrika sehr verbreitet und führe zu steigenden Gewaltexzessen. Die Aufregung und Gegenwehr gegen die Gewalt gegen Frauen sei groß. Auf Social Media machen Frauen auf die Opfer aufmerksam und fordern mit dem Hashtag #WomensLivesMatter Gleichberechtigung.

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