3. Dezember 2020

3. Dezember 2020

Äthiopien gestattet humanitäre Hilfe für Tigray / UN: Corona gefährdet Wirtschaft der am wenigsten entwickelten Länder / Regierung Mosambiks ist im Kampf gegen eine islamistische Miliz überfordert

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

1. Äthiopien gestattet humanitäre Hilfe für Tigray
Wie unter anderem Zeit Online, die Deutsche Welle und Stern.de berichten, erlaubt die äthiopische Zentralregierung nach mehrfacher Aufforderung humanitäre Hilfe in der Tigray-Region. Laut dem Nothilfebüro der Vereinten Natione (OCHA) habe die Regierung in Addis Abebe ein entsprechendes Abkommen mit den Vereinten Nationen (UN) unterzeichnet. Laut dem Sprecher des UN-Geflüchtetenhilfswerks Babar Baloch seien die Lebensmittel in den Lagern von Geflüchteten knapp. Zudem werden Geflüchtete angriffen, entführt oder zwangsrekrutiert, so Baloch weiter. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mache zudem auf die gravierenden Mängel bei der medizinischen Grundversorgung aufmerksam. Fast 46.000 Personen flüchten innerhalb Äthiopiens oder in den Sudan vor den Kämpfen. Laut Ministerpräsident Ahmed Abiy kontrolliere die Zentralregierung die gesamte Region und habe die Angriffe beendet. Da Telefon- und Internetverbindungen gekappt sowie Straßen blockiert seien, können diese Informationen nicht überprüft werden.

2. UN: Corona gefährdet Wirtschaft der am wenigsten entwickelten Länder
Wie das Handelsblatt und die Deutsche Welle schreiben, sind laut einem UN-Bericht die am wenigsten entwickelten Länder der Welt vor allem wirtschaftlich von der Pandemie betroffen. Zwar konnten die negativen Gesundheitsaspekte in diesen Ländern weitgehend eingedämmt werden. Nach einem stetigen Wirtschaftswachstum von jährlich etwa 5% in den letzten Jahren werde aber die Wirtschaft dieses Jahr um mindestens 0,4% zurückgehen. Dies sei unter anderem auf die sinkende Nachfrage nach Gütern und Rohstoffen aus dem Ausland zurückzuführen. Dies werde einen Anstieg von extremer Armut in den am wenigsten entwickelten Ländern zur Folge haben. Die Entwicklung dieser Länder sei entscheidend für das Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN. Die Pandemie habe erneut die Ungerechtigkeiten und Fehler im globalen Handels- und Finanzsystem gezeigt, so der UN-Bericht weiter. Deshalb dränge die UN auf Handelserleichterungen für den Export, strukturelle Reformen in den betroffenen Ländern und allem voran einen Schuldenschnitt.

3. Regierung Mosambiks ist im Kampf gegen eine islamistische Miliz überfordert
Anna Reuss berichtet in der Süddeutschen Zeitung, dass sich die islamistische Terrorgruppe „al-Shabaab“ im Norden von Mosambik ausbreitet. Die Gruppe stehe nicht in Verbindung mit der somalischen Miliz mit demselben Namen. Seit Beginn des Konflikts im Oktober 2017 tötete die Terrorgruppe insgesamt 2000 Menschen in Mosambik. Die Regierung sei überfordert und habe russische und südafrikanische private Söldner angeheuert. Sowohl in Mosambik als auch in der Sahelzone würden staatliche Sicherheitskräfte brutal gegen Teile der Zivilbevölkerung vorgehen, so Reuss. Sie würden die Zivilbevölkerung beschuldigen, mit der Terrorgruppe zu sympathisieren. Nach Einschätzungen von Menschenrechtsgruppen trage dies jedoch zur Rekrutierung der Terrororganisation bei.

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?

Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Privacy options
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

You agree to receive occasional updates about ONE’s campaigns. You can austragen at any time.

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Google Datenschutz & Geschäftsbedingungen

Ähnliche Beiträge