29. Oktober 2021
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29. Oktober 2021

G20 beraten über Klima und Corona / Klimawandel vertreibt Menschen aus Heimat / Sudan: Putsch hat weitreichende Auswirkungen

1. G20 beraten über Klima und Corona

Unter anderem Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Berliner Zeitung berichten über die Themenschwerpunkte beim G20-Gipfel in Rom. Beim Treffen der Finanz- und Gesundheitsminister*innen werde die Corona-Politik und ihre Folgen im Mittelpunkt stehen. Am Samstag wollen die G20-Länder vor allem über Themen wie Klimaschutz und die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Pandemie sprechen. Die Bundesregierung hoffe auf ein “starkes Signal” aus Rom in der Klimapolitik. Die G20-Mitglieder seien sich allerdings bei vielen Aspekten uneinig, wie zum Beispiel dem Zieljahr für Klimaneutralität. Ein weiteres wichtiges Thema werde die weltweite Corona-Impfkampagne sein. Es solle geklärt werden, wie Produktionsstätten für die Impfstoffe auch in ärmeren Ländern errichtet werden können. Tagesschau.de und evangelisch.de berichten ferner über den großen Mangel an medizinischen Spritzen, der die Impfkampagnen in Afrika aufzuhalten drohe. Die Regionaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Matshidiso Moeti, rechne 2022 mit großen Lieferungen an Impfdosen, die jedoch ohne die Utensilien zur Verabreichung wertlos seien. Schon jetzt gebe es verspätete Lieferungen von Spritzen in Kenia, Ruanda und Südafrika.

 

2. Klimawandel vertreibt Menschen aus Heimat

Joachim Wille thematisiert in der Frankfurter Rundschau den neuen Report der Internationalen Föderation der Rot-Kreuz- und Roter-Halbmond-Gesellschaften (IFRC). Demnach seien im Jahr 2020 rund 30 Millionen Menschen durch Naturkatastrophen vertrieben worden. Das seien mehr als dreimal so viele wie durch Konflikte und Gewalt. Dies habe erheblichen Einfluss auf die Arbeit der Hilfsorganisation. Wetterbedingte Ereignisse wie Überschwemmungen und Stürme, Waldbrände, Erdrutsche, extreme Temperaturen und Dürre seien letztes Jahr weltweit für fast alle katastrophenbedingten Vertreibungen verantwortlich gewesen. Die Vertriebenen seien unverhältnismäßig oft bereits benachteiligte Gruppen, darunter indigene Gemeinschaften, Menschen mit vorhandenen Gesundheitsstörungen und Kinder. Industrie- und Schwellenländer seien allerdings ebenfalls stark betroffen. Die IFRC fordert, dass das Thema auf dem UN-Klimagipfel (COP26) in Glasgow stärker beachtet werden müsse.

 

3. Sudan: Putsch hat weitreichende Auswirkungen

Cristina Krippahl berichtet in der Deutsche Welle über die weiterhin instabile Lage im Sudan und die internationale Reaktion auf den Militärputsch. Tausende Menschen gehen weiterhin demonstrieren. Straßenbarrikaden, die von Sicherheitskräften in der Nacht zerstört worden waren, seien wieder aufgebaut worden. Die Demokratie-Bewegung habe für kommenden Samstag zu “millionenstarken” Protesten aufgerufen. Die internationale Gemeinschaft verurteile den Militärputsch scharf. Der UN-Sicherheitsrat fordert die Wiederaufnahme des politischen Dialogs “ohne Vorbedingungen”, die “sofortige Freilassung” der Verhafteten und die Achtung des “Rechts auf friedliche Versammlung”. Die Afrikanische Union habe bereits einstimmig beschlossen, die Mitgliedschaft Sudans auszusetzen. Auch die Europäische Union habe die Machtübernahme scharf verurteilt. Die Weltbank habe ihre Hilfe für den Sudan ausgesetzt. Murithi Mutiga, Projektleiter für das Horn von Afrika bei der Denkfabrik International Crisis Group, betont, die Ereignisse im Sudan werden zwangsläufig Auswirkungen auf Afrika und darüber hinaus haben.

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