29. März 2021
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29. März 2021

Eritrea will Truppen aus Tigray abziehen / Ebolavirus überlebt im Körper von Genesenen / Corona-Pandemie fördert weiterhin Ungleichheit

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1. Eritrea will Truppen aus Tigray abziehen

Im Tigray-Konflikt will Eritrea nach Angaben der äthiopischen Regierung seine Truppen aus Äthiopien abziehen, berichten unter anderem die Süddeutsche Zeitung, die Deutsche Welle, der Spiegel und n-tv. Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed bestätigte letzte Woche erstmalig, dass eritreische Truppen in Tigray präsent gewesen seien. Seit Monaten seien Internet- und Telefonverbindungen gekappt, während humanitäre Helfer kaum Zugang zu der Region erhalten haben. Betroffen seien nicht nur die Bewohner*innen von Tigray, sondern auch eritreische Geflüchtete. Zwei der Geflüchtetenlager, die etwa 20.000 Menschen beherbergt haben, seien zerstört und geplündert aufgefunden worden, teilte das UN-Geflüchtetenhilfswerk UNHCR mit, wie der Spiegel meldet. Die UNHCR-Mitarbeiter*innen haben die Lager im Norden der Region erstmals seit Monaten erreichen können.

2. Ebolavirus überlebt im Körper von Genesenen

Kai Kupferschmidt thematisiert in der Frankfurter Allgemeine Zeitung den erneuten Ausbruch von Ebola in Guinea. Laut Sebastian Calvignac-Spencer vom Robert-Koch-Institut sei das Virus nicht “aus der Natur neu auf den Menschen übergesprungen”. Stattdessen müsse sich das Virus der Epidemie in in Westafrika jahrelang im Körper der Menschen gehalten haben. Das Virus könne neuen Erkenntnissen zufolge mehr als fünf Jahre nach Infektion im Körper von Genesenen nachgewiesen werden. Zwar gebe es Medikamente und einen Impfstoff gegen das Virus, aber keine Behandlung, um das Virus in Überlebenden auszumerzen. Ebola hatte zwischen 2013 und 2016 in Guinea, Liberia und Sierra Leone mehr als 11.000 Menschen getötet.

3. Corona-Pandemie fördert weiterhin Ungleichheit

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut dazu aufgerufen, ökonomisch benachteiligte Ländern Corona-Impfstoffe zu spenden, wie unter anderem Tagesschau.de, Deutsche Welle und Watson berichten. Umgehend benötigt werden zehn Millionen Impfdosen für rund 20 Länder, die bislang ohne jeden Impfstoff seien. Mehrere internationale Nichtregierungsorganisationen, darunter ONE, appellieren an US-Präsident Joe Biden, den Erfolg seiner Impfkampagne zu teilen. Die EU wolle laut der Frankfurter Allgemeine Zeitung den Export von Corona-Impfstoffen in Drittländer besser kontrollieren, aber kein generelles Exportverbot beschließen. Die EU habe der internationalen Impfstoff-Initiative COVAX zwar eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt, aber kaum Impfstoffe. Die 77 Millionen Dosen, die die EU bislang exportiert habe, seien vor allem an Industrieländer gegangen.

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