27. September 2021
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27. September 2021

Müller: Covax-Ziel nicht mehr zu erreichen / Russland bestätigt Kontakt zu Söldnern / Putschversuche nehmen zu

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1. Müller: Covax-Ziel nicht mehr zu erreichen

Entwicklungsminister Gerd Müller warnt vor einer zunehmenden Benachteiligung armer Länder bei der Verteilung von Corona-Impfstoffen. Darüber berichten mehrere Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, das Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Frankfurter Rundschau und Deutschlandfunk. Reiche Länder haben für Drittimpfungen zusätzliche Impfstoffe vom Weltmarkt “weggekauft”, während über 90 Prozent der Afrikaner*innen nicht einmal die erste Impfung erhielten, so Müller. Das Ziel der internationalen Impfstoffinitiative Covax, bis Ende des Jahres zwei Milliarden Impfstoffdosen für Menschen in armen Ländern zur Verfügung zu stellen, sei nicht mehr zu erreichen. Die Impfstofflieferungen für Afrika werden aufgrund von mangelndem Nachschub bis Ende des Jahres voraussichtlich um 25 Prozent geringer ausfallen als erwartet. Die EU-Staaten hatten 248 Millionen Dosen zugesagt, bisher aber nur 20 Millionen abgegeben. Auch Berit Uhlmann thematisiert in der Süddeutsche Zeitung, dass in den knapp 30 ärmsten Ländern der Welt nur zwei Prozent der Bevölkerung komplett geimpft seien. Das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), bis Ende September in jedem Land zehn Prozent der Menschen zu immunisieren, werde vermutlich weit verfehlt.

 

2. Russland bestätigt Kontakt zu Söldnern

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat bestätigt, dass Malis Regierung Kontakt zu einer russischen Söldnerfirma aufgenommen hat. Darüber berichten die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung (taz), und die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Mali habe sich an eine private Militärfirma aus Russland gewandt. Die russische Regierung habe damit nichts zu tun. Es handele sich um kommerzielle Verträge zwischen einer “anerkannten, legitimen Regierung” und denen, die “ausländische Militärhilfe” leisten, so Lawrow. Berichte über einen möglichen Einsatz der Söldnerfirma Wagner hatten in Deutschland eine Debatte über einen möglichen Rückzug der Bundeswehr aus der Sahelzone gestartet und in Frankreich Besorgnis ausgelöst.

 

3. Putschversuche nehmen zu

Christian Putsch thematisiert in der Welt die zunehmende Zahl der Staatsstreiche innerhalb des letzten Jahrs. Zuletzt habe es mehrere Putschversuche in Mali, Niger und im Sudan gegeben. Das Ausmaß von wirtschaftlicher Entwicklung und Demokratie stehe weltweit in engem Zusammenhang. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben in Afrika in einigen Ländern zu einem hohen ökonomischen Druck geführt. Es habe weniger Mittel für die Regierungsleistungen gegeben und dadurch sei das bereits geringe Vertrauen der Bevölkerung in den Staat zusätzlich erschüttert worden. Der Trend autoritärer Tendenzen sei aber seit 2015 zu beobachten. Weitere Gründe für die zunehmenden Staatsstreiche seien der Klimawandel und das Versagen von Regierungen. Es gebe innerhalb Afrikas wenig Widerstand gegen “machthungrige” Militärs. Zudem sei die internationale Reaktion auf Staatsstreiche wenig abschreckend. Der Westen müsse sich stärker positionieren, so Putsch.

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