27. März 2020
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27. März 2020

Corona: Müller fordert Aktionsplan für Entwicklungskänder / UNICEF warnt vor Rückgang der Impfrate / Mali: Oppositionsführer entführt

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1. Corona: Müller fordert Aktionsplan für Entwicklungskänder
Beim gestrigen G20-Sondergipfel per Videokonferenz zur Corona-Pandemie sicherten die teilnehmenden Staats- und Regierungsoberhäupter Entwicklungsländern Unterstützung zur Bewältigung der Pandemie zu, wie unter anderem der Tagesspiegel, Zeit Online und die Frankfurter Rundschau berichten. Insgesamt wollen die G20-Staaten fünf Billionen Dollar in die Weltwirtschaft investieren, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. Entwicklungsminister Gerd Müller orderte zudem ein „umfassendes, international abgestimmtes Stabilisierungspaket“. Darin sollen konkrete Maßnahmen festgelegt werden, wie Entwicklungsstaaten in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, soziale Sicherung und Wirtschaft unterstützt werden können. Er hob hervor, dass nicht nur die humanitären Folgen katastrophal, sondern auch die wirtschaftlichen Folgen weitreichend sein werden. Solche konkreten Maßnahmen seien beim G20-Treffen nicht erarbeitet worden. Jedoch zeigen sich die G20 grundsätzlich bereit, entwicklungspolitische und humanitäre Maßnahmen zu finanzieren.

2. UNICEF warnt vor Rückgang der Impfrate
Aufgrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie werden weltweit weniger Kinder geimpft, warnt das UN-Kinderhilfswerk Unicef. Das melden unter anderem die Junge Welt und Yahoo Nachrichten sowie die Agentur AFP. Aufgrund der Ausgangssperren lassen weniger Eltern ihre Kinder impfen. Zudem komme es zu einer „Knappheit“ medizinischer Produkte. Dadurch neigen mehr Eltern dazu, die Impfung aufzuschieben. Dies könne in stärker von Armut betroffenen Ländern verheerende Folgen haben. In vielen Ländern sind andere Infektionskrankheiten wie Cholera oder Masern, für die es bereits einen Impfschutz gibt, weit verbreitet. Ohne Impfung steige auch das Risiko, sich mit diesen Krankheiten zu infizieren. Unicef-Chefin Henrietta Fore fordert daher, die „Immunisierungsbemühungen zu intensivieren“.

3. Mali: Oppositionsführer entführt
Soumaila Cissé, Vorsitzender der malischen Oppositionspartei URD, ist in seinem Wahlbezirk Niafunké entführt worden, wie die Tageszeitung (taz), die Junge Welt und Yahoo Nachrichten melden. Bei einer Wahlkampftour sei es zu einem Überfall mit Schusswechsel gekommen. Seitdem werden Cissé und elf Mitglieder seiner Delegation vermisst. Die URD gab am Donnerstag bekannt, dass die Leiche von Cissés Leibwächter gefunden worden sei. Die Entführung sei auch seitens der Regierung bestätigt worden. Sie bemühe sich um die Auffindung des Vermissten. Derzeit sei kein Erkennungsschreiben bekannt. Mehrere islamistische Terrorgruppen seien in der Region aktiv. Bereits eine Woche zuvor habe die Opposition Sicherheitsbedenken für Politiker*innen im Wahlkampf geäußert.

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