27. Juli 2021
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27. Juli 2021

BioNTech will Impfstoff gegen Malaria entwickeln / IOM: Mindestens 57 Migrant*innen bei Bootsunglück vor libyscher Küste gestorben / Südafrikas Präsident verkündet Lockerung von Corona-Maßnahmen

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1. BioNTech will Impfstoff gegen Malaria entwickeln

Nach dem Erfolg seines Corona-Vakzins strebt BioNTech die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Malaria an. Darüber berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Handelsblatt, die Welt, Spiegel.de und Zeit Online. Der Impfstoff soll ebenfalls auf der mRNA-Technologie basieren. Der Start der klinischen Studie sei für Ende 2022 geplant. Das Unternehmen plane zudem den Aufbau einer mRNA-Impfstoffproduktion in Afrika und bekomme dabei Unterstützung von der Europäischen Kommission, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Organisationen, darunter die Gates-Stiftung. Laut Uğur Şahin, dem Mitbegründer von BioNTech, soll der Malaria-Impfstoff die Krankheit verhindern, die Sterblichkeit reduzieren und eine nachhaltige Lösung für Afrika und andere von Malaria betroffene Regionen bieten. Malaria gehöre zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten. Jährlich erkranken schätzungsweise über 200 Millionen Menschen, mehr als 400.000 seien nach Schätzungen der WHO im Jahr 2019 daran gestorben. Die meisten Opfer seien Kinder unter fünf Jahren, die in den ärmsten Ländern Afrikas leben. Bislang gebe es keinen wirksamen Impfstoff gegen die Tropenkrankheit.

 

2. IOM: Mindestens 57 Migrant*innen bei Bootsunglück vor libyscher Küste gestorben

Tagesschau.de, Spiegel.de und Zeit Online berichten über das Kentern eines Bootes mit Geflüchteten vor der libyschen Küste. Dabei seien nach UN-Angaben mindestens 57 Menschen ums Leben gekommen, darunter mindestens 20 Frauen und zwei Kinder. Das Boot habe die westlibysche Küstenstadt Chums am Sonntag mit mindestens 75 Migrant*innen an Bord verlassen. Die Überlebenden kommen aus Nigeria, Ghana und Gambia. 18 Menschen seien laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) von Fischern und der libyschen Küstenwache gerettet und wieder an Land gebracht worden. Auf ihrem offiziellen Twitter-Account erkläre die IOM, die Tragödie unterstreiche die Notwendigkeit staatlicher Rettungskapazitäten auf “dieser gefährlichen Route”. Libyen sei ein wichtiges Transitland für Migrant*innen, die versuchen, nach Europa zu gelangen. Immer wieder sterben sie dabei auf dem Weg über das Mittelmeer.

 

3. Südafrikas Präsident verkündet Lockerung von Corona-Maßnahmen

Tagesschau.de thematisiert die Aufhebung der meisten Corona-Maßnahmen in Südafrika. Das Verkaufsverbot für Alkohol sowie die Einschränkungen für Reisen im Inland und Versammlungen werden aufgehoben. Laut Präsident Cyril Ramaphosa habe die durchschnittliche Zahl bestätigter Neuinfektionen in der vergangenen Woche bei etwa 12.000 gelegen, ein Rückgang um 20 Prozent gegenüber der Vorwoche. Der Höhepunkt der dritten Infektionswelle sei weitgehend überwunden. Die Situation in den Provinzen Ostkap, Westkap sowie KwaZulu-Natal gebe allerdings weiterhin Anlass zur Sorge, so Ramaphosa. Der Präsident stelle außerdem eine deutliche Erhöhung des Impftempos in Aussicht. Südafrika sei von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffen gewesen. Seit Pandemie-Beginn seien in dem Land 2,3 Millionen Corona-Infektionen registriert worden. Mindestens 69.775 Menschen in Südafrika seien gestorben.

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