27. April 2020
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27. April 2020

Corona in Afrika: Unterstützung nötig / Südafrika hat mit die strengsten Corona-Maßnahmen / DR Kongo: Tödlicher Überfall auf Parkwächter*innen  

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1. Corona in Afrika: Unterstützung nötig
Wie unter anderem das Zeit, Focus Online, Deutsche Welle und das Ärzteblatt berichten, stellt das Auswärtige Amt 300 Millionen Euro für den Kampf gegen das Corona-Virus in ärmeren Ländern bereit. Die Vereinten Nationen haben zuvor an die Industrieländer appelliert, insgesamt rund zwei Milliarden US-Dollar bereitzustellen, um die Eindämmung der Covid-19-Pandemie in den 51 Staaten, die am stärksten von Armut betroffen sind, zu unterstützen. Wie Kristiana Ludwig und Anna Reuß in der Süddeutsche Zeitung thematisieren, gibt es auf dem gesamten afrikanischen Kontinent lediglich 100 Beatmungsgeräte für 200 Millionen Menschen. Carolina Drüten kritisiert in der Welt, dass europäische Staaten wie Deutschland  Hoffnung auf ein vorzeitiges Ende der Pandemie schüren, während Covid-19 in vielen Ländern der Welt, die von Armut betroffen sind, gerade erst am Anfang der Ausbreitung stehen. Diese haben weitaus verheerendere Folgen zu befürchten als Deutschland.

2. Südafrika hat mit die strengsten Corona-Maßnahmen
In Südafrika wurden als Reaktion auf die Corona-Pandemie die striktesten Ausganssperren weltweit verhängt. Immer wieder komme es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung und Sicherheitskräften, wie der Spiegel thematisiert. Menschen in Armenviertel und Townships seien Nahrungsmittelpakete versprochen worden, die bisher die Betroffenen kaum erreicht haben. Hunger könne eine der schwerwiegendsten Folgen der Pandemie sein. Derzeit häufen sich die Plünderungen von Supermärkten. Es komme zu gewaltsamen Angriffen gegen die Polizei, die ihrerseits restriktiv gegen die Bevölkerung vorgehe. In der Süddeutschen Zeitung berichtet Bernd Dörries, dass die strengen Maßnahmen nun durch ein ungewöhnliches System gelockert werden sollen. In einem Fünfstufenmodell, in dem Faktoren wie die Höhe der Neuinfektionen und die Aufnahmefähigkeit des Gesundheitssystems berücksichtigt werden, werden nach und nach Lockerungen oder Einschränkungen gemäß der Gefährdungsstufe ausgerufen. Derzeit befinde sich Südafrika noch in der höchsten Stufe fünf. Die Einschränkungen gehen soweit, dass niemand arbeiten darf, dessen Berufe nicht als dringend notwendig eingestuft werden. Selbst joggen, Gassi gehen oder Alkohol kaufen sei verboten. Erste Lockerungen seien derzeit für den 1.Mai angekündigt.

3. DR Kongo: Tödlicher Überfall auf Parkwächter*innen
Bei einem Angriff im Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo seien mindestens 17 Menschen getötet worden, wie unter anderem die Tageszeitung (taz), Deutschlandfunk und evangelisch.de berichten. In dem Nationalpark im Osten des Landes haben mehrere Dutzend Kämpfer der ruandischen FDLR-Miliz einen Konvoi mit Mitarbeiter*innen des Parks angegriffen. Die Park-Mitarbeiter*innen seien in einem Hinterhalt in der Nähe der Hauptverwaltung des Parks überfallen worden. Motiv sei, dass die Ranger*innen die Bevölkerung vor Gewalt schützen wollen. Sie seien nicht das eigentliche Ziel der Miliz gewesen. 13 Parkwächter*innen und mindestens vier weitere Menschen seien getötet worden, wie das kongolesische Institut für Naturschutz und der Virunga-Nationalpark bestätigten.

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