26. November 2021
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26. November 2021

Neue Corona-Variante aus Südafrika / Äthiopien: UN-Generalsekretär fordert sofortige Waffenruhe / Somalia: Tote bei Anschlag auf UN-Konvoi

1. Neue Corona-Variante aus Südafrika

Mehrere Medien, darunter Tagesschau.de, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Welt, der Tagesspiegel, die Frankfurter Rundschau und die Deutsche Welle berichten über eine neue, möglicherweise sehr gefährliche Variante des Coronavirus im südlichen Afrika. Expert*innen befürchten, dass B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen nicht nur hoch ansteckend sei, sondern auch den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könne. Südafrikas Gesundheitsminister Joe Phaahla bezeichnet die Variante als “ernsthaft besorgniserregend” und als Ursache für einen exponentiellen Anstieg der gemeldeten Fälle im Land. Mehrere Länder haben als Reaktion bereits Einreisebeschränkungen für das südliche Afrika eingeführt. Mit rund 2,95 Millionen Corona-Fällen und mehr als 89.600 Toten sei Südafrika das am schwersten betroffene Land in Afrika. Ferner beklagen Entwicklungsorganisationen eine zunehmende globale Impfungerechtigkeit und fordern die künftige Bundesregierung zum Handeln auf. Darüber berichten Tagesschau.de und evangelisch.de. Der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP werde dem Ziel, allen Menschen weltweit einen fairen Zugang zu Impfstoffen zu ermöglichen, nicht gerecht.

 

2. Äthiopien: UN-Generalsekretär fordert sofortige Waffenruhe

Tagesschau.de, Zeit Online und Stern.de berichten über den sich weiter zuspitzenden Konflikt zwischen der Regierung und der Rebellengruppe TPLF in Äthiopien. Der UN-Sicherheitsrat habe nun ein bedingungsloses und sofortiges Ende der Gewalt gefordert. Es sollen Bedingungen für den Beginn eines “inklusiven äthiopischen nationalen Dialogs” geschaffen werden. Die 15 Ratsmitglieder seien besorgt angesichts der eskalierenden Gewalt sowie der humanitären Situation in dem Land. Es müsse auf “hetzerische Hassreden und Aufstachelung zu Gewalt und Spaltung” verzichtet werden. Auch die US-Regierung appellierte an die Konfliktparteien, miteinander in den Dialog zu treten. Der Konflikt der äthiopischen Regierung mit der TPLF hatte sich in den vergangenen Tagen deutlich verschärft. Die Regierung hatte am Dienstag den Ausnahmezustand verkündet. Seit Wochen sei es nicht möglich, Tigray mit humanitärer Hilfe zu erreichen.

 

3. Somalia: Tote bei Anschlag auf UN-Konvoi

Bei einem Anschlag in Mogadischu, der Hauptstadt Somalias, sind am Donnerstag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Darüber berichten der Spiegel und die Deutsche Welle. Ziel des Anschlags sei offenbar ein Militärkonvoi einer Friedensmission der Afrikanischen Union (AU) gewesen. Die Autobombe habe nach Augenzeugenberichten auch ein Schulgebäude in der Nachbarschaft zum Einsturz gebracht. Unter den Toten sei auch der Attentäter selbst. Weitere 17 Menschen seien nach Polizeiangaben verletzt worden, darunter elf Kinder. Die islamistische Terrorgruppe al-Schabab habe über das Radio Andalus die Tat für sich reklamiert. Sie kämpfe seit Jahren um die Vorherrschaft in Somalia, kontrolliere weite Teile des Südens und des Zentrums und verübe immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte und Zivilist*innen.

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