26. März 2020
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26. März 2020

G20: Retter in der Coronakrise? / Corona: Lockdown in Südafrika / Terror im Tschad

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1. G20: Retter in der Coronakrise?
Angesichts der Coronakrise fordern der Internationale Währungsfond (IWF) und die Weltbank die Stundung von Schulden ärmerer Staaten, wie die Welt, Focus Online und das Handelsblatt melden. Staatliche Kreditgeber sollen Ländern, die stark von Armut betroffen sind, ihre Schuldenrückzahlungen vorerst erlassen. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie seien für Entwicklungsländer ohnehin stärker spürbar. Durch eine Stundung könne ihnen mehr finanzieller Spielraum ermöglich werden, um die Krise zu bekämpfen. Kanzlerin Merkel hofft, im G20-Sondergipfel zu Corona eine international verbindliche Strategie zu erreichen, wie Stern, Welt und Arte berichtet. Das Treffen findet heute per Videokonferenz statt. UN-Generalsektretär António Guterres hat von den Regierungen der G20 Zugeständnisse an Entwicklungsländer und einen internationalen Konjunkturplan gefordert, wie unter anderem die Junge Welt, die Westdeutsche Zeitung der Nordkurier berichten. Er erwarte Informationen der dpa zufolge einen „Plan wie zu Kriegszeiten“ mit einer immensen Ressourcenzuführung. Er appelliert für einen Zinserlass gegenüber stärker von Armut betroffenen Ländern und eine Neuordnung des Handels mit Abbau bürokratischer Hürden im medizinischen Bereich.

2. Corona: Lockdown in Südafrika
Südafrikas Wirtschaft leidet besonders unter der Ausbreitung der Corona-Pandemie, wie die Frankfurter Rundschau und N-tv.de berichten. Die Zahl der Neuansteckungen steige täglich rasant an. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa habe daher ab Freitag eine dreiwöchige totale Ausgangssperre verhängt. Mit nur 5000 Intensivbetten im ganzen Land und den Prognosen einer Londoner Studie mit bis zu einer Million Infizierten binnen drei Monaten habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) keinen anderen Ausweg gesehen. Jedoch habe eine Ausgangssperre weitreichendere Folgen als in Industriestaaten. Im informellen Wirtschaftszweig, in dem ein Großteil der Townshipbewohner*innen beschäftigt sei, gebe es bei ausbleibender Arbeit auch kein Geld. Die Arbeitslosenrate sei mit etwa 30 Prozent ohnehin schon hoch und der Staat sei stark verschuldet. Unternehmen können daher keine staatliche Unterstützung erhalten und werden wohl Pleite gehen. Die Umsetzung der Maßnahmen sei aber grundsätzlich fraglich, da die Bürger*innen sich nach wie vor in großen Menschenmengen bewegen. Die Lebensbedingungen in Slums lassen eine Umsetzung der Abstandsregelungen für die Bewohner*innen gar nicht erst zu, die geforderten Hygienebedingungen seien ebenfalls nicht gegeben. Es sei möglich, dass der Lockdown wirkungslos bleibt. Dadurch wäre die Wirtschaft sowie die Gesundheit der Bevölkerung durch eine weitere Ausbreitung der Pandemie gefährdet.

3. Terror im Tschad
Wie unter anderem das ZDF, die Frankfurter Rundschau, die Tageszeitung (taz) und die Deutsche Welle melden, sind bei zwei Angriffen der Terrormiliz Boko Haram in Nigeria und Tschad weit über hundert Soldaten getötet und Dutzende verletzt worden. Im Tschad alleine seien 92 Soldat*innen bei Kämpfen mit Boko Haram ums Leben gekommen. Die Armee sei in einen Hinterhalt auf dem Stützpunkt auf der Halbinsel Boma im Tschadsee geraten. Auch zur Verstärkung gesandte Gruppen seien von der Terrormiliz angegriffen worden. Ein ähnlicher Anschlag sei zur selben Zeit in Goneri in Nigeria verübt worden. Durch einen Angriff der Boko Haram seien auch hier Dutzende Soldat*innen gestorben.

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