26. Juli 2021
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26. Juli 2021

Tigray-Konflikt weitet sich aus / Südafrika und Ruanda schicken Truppen nach Mosambik / Impfskepsis in afrikanischen Ländern besiegen

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1. Tigray-Konflikt weitet sich aus

Wie Spiegel und Frankfurter Rundschau berichten, wächst in Äthiopien die Angst, dass sich der Krieg im nördlichen Bundesland Tigray auf das ganze Land ausbreitet. Zwar sei eine einseitige Waffenruhe von Abiy Ahmed’s Regierung ausgerufen worden, die Kämpfe seien damit aber nicht beendet: Noch immer ist der Westen Tigrays besetzt. Dort kämpfen Truppen aus dem Nachbarbundesstaat Amhara als auch die äthiopische und die eritreische Armee weiter gegen die Tigray Defence Forces (TDF). Die Kämpfe haben sich auch auf den Nachbarbundesstaat Afar ausgebreitet, aus dem bereits zehntausende fliehen. Abiy befeuere weiter gezielt den ethnischen Hass im Land. Die Verfolgung von Tigrayern im Rest des Landes nehme weiter zu. Geschäfte und Firmen werden geschlossen, Menschen wahllos verhaftet. Aus insgesamt sechs Bundesländern, die bisher nicht in den Konflikt involviert waren, werden Kämpfer rekrutiert und bewaffnet, die gegen die Tigrayer in den Krieg geschickt werden sollen.

 

2. Südafrika und Ruanda schicken Truppen nach Mosambik

Einsatzkräfte aus Südafrika und Ruanda unterstützen im Norden Mosambiks den Kampf gegen die al-Shabab. Das berichten die Süddeutsche Zeitung und die Tageszeitung. Al-Shabab werde als globale Terrororganisation gehandelt, die sich dem so genannten Islamischen Staat angeschlossen haben soll. Zuletzt hatte die Terrorgruppe die Hafenstadt Palma überrannt und Dutzende Einwohner, darunter auch Mitarbeiter*innen des französischen Total-Konzerns, getötet. Nach dem Anschlag stimmte Staatspräsident Filipe Nyusi schließlich auf Drängen der Nachbarstaaten zu, eine Eingreiftruppe der Staatengemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) zu akzeptieren. Bürgerrechtsgruppen in Mosambik vermuten, dass Nyusi keine allzu große internationale Eingreiftruppe im Land haben will, da sie den Drogenhandel im Norden stören könnte, an dem auch Mitglieder seiner Partei beteiligt sein sollen. Die Bevölkerung im Norden fühle sich an den Rand gedrängt, die Armut sei groß und der Jugend bieten sich keine Perspektiven. Der Zulauf zu al-Shabab soll zunehmen.

 

3. Impfskepsis in afrikanischen Ländern besiegen

Dr. Heike Haarhoff thematisiert im Tagesspiegel Background die Impfskepsis in afrikanischen Ländern. Die Unsicherheit sei genährt durch Fehlinformationen in den sozialen Netzwerken und der Angst, womöglich Impfstoffe zweiter Klasse zu erhalten. Es gebe aber auch banale Hürden, wie fehlende Transportmöglichkeiten zu Impfzentren oder keine genehmigten Urlaubstage für den Impftermin. Mitten in der dritten Corona-Welle sei es deswegen wichtig, Betriebs- und Lieferprozesse zu optimieren und mittels Kampagnen die Akzeptanz von Impfstoffen zu fördern. Den Menschen müsse auch die Angst vor Nebenwirkungen genommen werden, so Matshidiso Moeti, Regionaldirektorin der WHO für Afrika. Die Folgen derer seien eine der Hauptursache für die Zurückhaltung vieler Menschen beim Impfen. Es brauche außerdem „den Einsatz politischer und traditioneller Führer als Impfchampions” und die Bekämpfung von Fehl- und Desinformationen in sozialen Medien.

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