26. Februar 2021
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26. Februar 2021

Corona: Genug Impfstoff für alle? / G20: Kommt die große Entschuldung? / Äthiopien: Hunderte tote Zivilisten bei Massaker 

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1. Corona: Genug Impfstoff für alle?

Kaja Klapsa in der Welt sowie Maria Stöhr und Bernhard Riedmann im Spiegel, thematisieren, dass arme Länder kaum Corona-Impfstoffe erhalten. Bis jetzt seien 11,3 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff weltweit bestellt worden wobei lediglich 5,8 Milliarden Menschen im Alter über 15 auf der Erde leben, die potentiell geimpft werden können. Die Idee einer gerechten Impfstoffverteilung sei bisher jedoch nichts als schöne Theorie, so die Autor*innen im Spiegel. Während zehn Länder bereits 75 Prozent der weltweit vorhandenen Impfstoffe verwenden, haben über 130 Länder noch nicht eine einzige Dosis erhalten, so UN-Generalsekretär António Guterres. Die Entwicklungsorganisation ONE fordert deshalb, dass die Bundesregierung ihre Impfdosen sukzessive mit ärmeren Ländern teilt, nachdem Risikogruppen und Gesundheitspersonal in Deutschland geimpft worden sind. Würde sie mit dem Verteilen warten, bis allen Deutschen ein Impfangebot erhalten haben, wäre es viel zu spät. Auf dem virtuellen EU-Gipfel sei von einer Impfdosen-Abgabe an ärmere Länder von bis zu fünf Prozent debattiert worden, wie die Deutsche Welle und Euractiv schreiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüße zwar den Vorschlag, legte sich jedoch auf keinen genauen Zeitpunkt zur Verteilung weltweit fest. Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte hingegen, 13 Millionen Dosen so schnell wie möglich in afrikanische Länder zu senden.

2. G20: Kommt die große Entschuldung?

Die Weltbank, der Internationale Währungsfonds (IWF) sowie die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) beraten heute virtuell über die Corona-Krise und die Folgen für die Weltwirtschaft. Das schreiben unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Deutsche Welle und Stern.de. Es gehe darum, stark überschuldeten Ländern in der Corona-Pandemie möglichst effektiv zu helfen. Während Finanzminister Olaf Scholz vorab auf beschlossene Erleichterungen verweise, fordert Entwicklungsminister Gerd Müller Schuldenerlasse. Die Schuldensituation sei für viele afrikanische Länder prekär, so der Entwicklungsminister. Die Chefin des Internationales Währungsfnds (IWF), Kristalina Georgiewa, befürchtet, dass die Fortschritte der vergangenen Jahre bei der Armutsbekämpfung zunichte gemacht werden. Knapp 60 Prozent der ärmsten Länder drohen zurückzufallen.

3. Äthiopien: Hunderte tote Zivilisten bei Massaker

Mehrere Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, Stern.de und die Deutsche Welle berichten heute von einem Massaker in Äthiopien, bei dem hunderte Zivilist*innen getötet worden seien.  Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) seien einheimische Einheiten sowie Soldat*innen aus dem benachbarten Eritrea an der systematischen Ermordung der Menschen beteiligt gewesen. Zu dem zweitägigen Massaker sei es in der Stadt Axum in der Region Tigray Ende November gekommen, teilte AI mit. Augenzeugen berichteten, dass Bewohner*innen der Stadt getötet, Häuser willkürlich beschossen und Gebäude geplündert worden seien. Während der Kampfhandlungen zur Einnahme Axums hätten äthiopische und eritreische Truppen etliche Kriegsverbrechen begangen, sagte Deprose Muchena, Leiter für Ostafrika und das südliche Afrika bei AI. Menschenrechtler*innen sprechen von einem “Verbrechen gegen die Menschlichkeit”.

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