26. August 2021
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26. August 2021

Spahn plant gewaltigen Impfstoff-Vorrat / Nooke fordert mehr Engagement für Afrika / Mehr als 100 islamistische Terrorist*innen im Niger getötet

1. Spahn plant gewaltigen Impfstoff-Vorrat

Etwa 80 Millionen Corona-Impfstoffdosen will Gesundheitsminister Jens Spahn vorsorglich einlagern. Darüber berichten Sascha Adamek, Markus Pohl und Ursel Sieber auf Tagesschau.de. Gespeist werden solle das Lager vor allem aus den rund 100 Millionen Impfdosen von BioNTech/Pfizer und Moderna, die Deutschland laut der Lieferprognose des Ministeriums bis Ende des Jahres erhalten soll. Diese Vorratshaltung halten Impfexpert*innen für falsch, da der Impfstoff weltweit ein knappes Gut sei. Viele afrikanische Länder befinden sich mitten in der vierten Welle, während nur etwa zwei Prozent der afrikanischen Bevölkerung vollständig geimpft sei. Den Impfstoff in Deutschland zu behalten und einzulagern, sei kurzsichtig und egoistisch, so Timo Ulrichs, Epidemiologe der Akkon Hochschule Berlin. Er plädiere für eine schnelle Weitergabe. Auch der Immunologe Carsten Watzl betone, dass weltweites Impfen Mutationen verhindere. Darum sei es auch im ureigenen Interesse Deutschlands, überschüssigen Impfstoff schnell weiterzugeben.

 

2. Nooke fordert mehr Engagement für Afrika

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Deutschlandfunk thematisieren die Forderungen von Günter Nooke, dem Afrikabeauftragten der Bundesregierung. Demnach müsse die nächste Bundesregierung ihre Politik mit Blick auf die Industrialisierung des Kontinents auf ein ganz anderes Niveau heben. Das breitenwirksamste Treibmittel für die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas sei die Digitalisierung. Bei Deutschlands Bemühungen stimme vor allem das Tempo noch nicht. Man müsse sich auch intensiver mit afrikanischen Wirtschaftsvorhaben beschäftigen. Nooke werbe dafür, mit einem gemeinsamen Ansatz von Entwicklungszusammenarbeit, Bildungsunterstützung, Infrastruktur-Aufbau und militärischer Sicherheit in den Krisenländern Zonen der Stabilität zu schaffen. So geschehe dies gegenwärtig in Mali und in Niger. Bundeskanzlerin Angela Merkel empfange diesen Freitag zehn afrikanische Staatspräsident*innen zu einem Afrika-Gipfel in Berlin. Dabei stehe unter anderem im Fokus, wie die afrikanische Bevölkerung gegen das Coronavirus geschützt werden kann.

 

3. Mehr als 100 islamistische Terrorist*innen im Niger getötet

Im Zuge einer Vergeltungsmaßnahme haben Soldat*innen im westafrikanischen Krisenstaat Niger nahe der Grenze zu Burkina Faso mehr als hundert islamistische Terrorist*innen getötet. Darüber berichten Spiegel.de, die Neue Zürcher Zeitung und die Berliner Morgenpost. Laut der Armee hatten zuvor Jihadist*innen Ende Juli 19 Soldat*innen in der nordwestlichen Region Torodi getötet. Waffen, Munition und Fahrzeuge der Miliz seien konfisziert worden. Welche Gruppe das Ziel der Offensive gewesen war, sei unklar. In Niger, Burkina Faso sowie anderen Ländern der Sahelregion seien etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben dem Terrornetzwerk al-Kaida oder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ihre Treue geschworen. In Niger komme es vor allem in den Grenzregionen zu Mali immer wieder zu schweren Angriffen.

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