26 afrikanische Länder beschließen Freihandelsabkommen. Die Top-Themen des Tages.

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Afrika Karte

  1. 26 afrikanische Länder beschließen Freihandelsabkommen
  2. Burundi: Abbruch der Zusammenarbeit
  3. ONE-Jugendbotschafterin forderte in München mehr als heiße Luft von G7

1. 26 afrikanische Länder beschließen Freihandelsabkommen
Wie unter anderem die Welt, der Tagesspiegel und die Deutsche Welle (DW) berichten, haben 26 Länder Afrikas nach fünfjährigen Verhandlungen die Einrichtung einer Freihandelszone in Kairo vereinbart. Die drei bereits bestehenden afrikanischen Binnenmärkte EAC, SDAC und Comesa würden zu einer Dreier-Freihandelszone (TFTA) zusammengeführt. Diese umfasse eine Bevölkerung von rund 625 Millionen Menschen. Das gemeinsame Bruttoinlandsprodukt belaufe sich auf etwa 900 Milliarden Euro. Ägyptens Handelsminister  Munir Fachri Abdel sagte, das Abkommen würde sich positiv auf Handel und Investitionen auswirken, den Ausbau der Infrastruktur beschleunigen  sowie den Bau von Produktionskapazitäten. Weltbankpräsiden Jim Yong Kim verspreche sich nach eigenen Aussagen „einen  enormen Fortschritt“ für den ganzen Kontinent.

2. Burundi: Abbruch der Zusammenarbeit
Laut Entwicklungsminister Gerd Müller setzte die Bundesregierung  die Entwicklungszusammenarbeit mit Burundi bis auf weiteres aus, wie der Deutschlandfunk und die Stuttgarter Zeitung berichten. Gründe seien die Missachtung demokratischer Prinzipien durch die verfassungswidrige dritte Kandidatur der Präsidenten  Pierre Nkurunziza, Menschenrechtsverletzungen und Folter. Das Land drohe in eine Gewaltspirale abzurutschen, so Müller. Man sehe daher keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit. Wie Zeit Online weiter meldet, ist der UN-Vermittler für die Verhandlungen zwischen burundischer Opposition und Regierung, Said Djinnit, ohne Angaben von Gründen von seinem Amt zurückgetreten.  Über einen Nachfolger sei noch nichts bekannt.

3. ONE-Jugendbotschafterin forderte in München mehr als heiße Luft von G7
In einem Interview mit Radio Mephisto berichtet die ONE-Jugendbotschafterin Nil Idil Cakmak von dem zurückliegenden ONE Summit in München. Dort hätten insgesamt 250 ONE-Jugendbotschafter aus zehn Ländern Riesenballons mit den Konterfeis der G7-Staats- und Regierungschefs steigen  lassen.  Die Botschaft sei, „mehr als heiße Luft“ im Kampf gegen extreme Armut bei dem am vergangenen Montag zu Ende gegangenen G7-Gipfel auf Schloss Elmau zu fordern. Konkret fordere ONE, dass Deutschland 0,7 Prozent seines Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe aufwende. Aktuelle stehe die Bundesrepublik bei lediglich 0,41 Prozent. Mit der Kampagne MUT2015 appelliere ONE an die Kanzlerin Angele Merkel bei allen Initiativen zur Armutsbekämpfung, Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt zu stellen. Diese seien besonders von Armut betroffen. Die Leipziger Studentin wies auf die im September stattfindende UN-Konferenz hin, bei der die sogenannten nachhaltigen Entwicklungsziele beschlossen werden sollen. Ein wichtiger Punkt sei dabei, die extreme Armut bis 2030 zu beenden.

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