25. September 2019

25. September 2019

UN-Gipfel: Armut und Gesundheit auf der Agenda / Ruanda: Opposition in Gefahr / Uganda: Musiker kandidiert für Präsidentenamt

1. UN-Gipfel: Armut und Gesundheit auf der Agenda

In einem Gastkommentar in der Welt fordern Entwicklungsminister Gerd Müller und Georg Graf Waldersee, Vorsitzender von Unicef Deutschland, mehr Einsatz für eine lebenswerte Zukunft von Kindern. Mit den Klima-Demonstrationen fordern die Kinder zu Recht tiefgreifende Veränderungen. Auch die UN-Nachhaltigkeitsziele müssen konsequenter voran getrieben werden. Kinder haben ein Recht auf ein Leben ohne Armut, in Frieden und mit Zugang zu Bildung, schreiben Müller und Graf Waldersee. In manchen Ländern Afrikas seien über 50 Prozent der Bevölkerung unter 15 Jahren, diese Kinder haben ein Recht ihr Potenzial auszuleben. Kinderarbeit in Kakaoplantagen oder der Abbau von Koltan durch Kinder dürfen nicht länger hingenommen werden. Es müsse gezielter an Bildungschancen für Kinder und den Schutz der Ärmsten gearbeitet werden. Bei dem UN-Gipfeltreffen in New York spricht sich auch die internationale Gemeinschaft für den Kampf gegen Armut aus, wie evangelisch.de berichtet. Bundesentwicklungsminister Müller sagt, man hinke dem vorgegebenen Zeitrahmen hinterher. Laut evangelisch.de haben Deutschland, Ghana und Norwegen „einen globalen Aktionsplan“ unter Leitung der Weltgesundheitsorganisation initiiert, um eine bessere Gesundheitsversorgung weltweit zu gewährleisten. Ein erster Zwischenbericht solle 2023 erscheinen.

2. Ruanda: Opposition in Gefahr

Unter anderem Spiegel Online, die junge Welt und die Salzburger Nachrichten melden, dass im Süden Ruandas ein Mitglied der Oppositionspartei getötet wurde. Victoire Ingabire, Vorsitzende der Oppositionspartei FDU-Inkingi, vermute hinter Tat ein politisches Motiv. Sylidio Dusabumuremyi, das Opfer der Tat, sei landesweiter Koordinator der Partei gewesen. Bereits im Juli und August seien zudem zwei Parteimitglieder verschwunden. Ingabire sagte, dass Präsident Paul Kagame verstehen müsse, dass auch die Opposition Teil der Bevölkerung in Ruanda sei und auch sie Schutz verdiene. Ingabire sei bereits wegen Volksverhetzung inhaftiert worden, Kagame habe sie jedoch vergangenes Jahr begnadigt. Auch Amnesty international bezeichnet den Fall als „besorgniserregend“.

3. Uganda: Musiker kandidiert für Präsidentenamt

Bernd Dörries porträtiert in der Süddeutschen Zeitung den ugandischen Rapper und Pop-Star Bobi Wine, der in Uganda seinen Wahlkampf vorbereitet. Der Musiker habe Ruhm durch Texte über schnelle Autos und schöne Frauen erlangt, nun rappe er über die Revolution in Uganda, die Aussicht auf einen Neuanfang und übe Kritik an dem ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni. Seinen ersten Erfolg habe Wine mit der Wahl in das nationale Parlament gefeiert. Aufmerksamkeit über Uganda hinaus habe Wine erlangt, als er festgenommen und gefoltert wurde. Für die Jugend sei er ein Vorbild, für das Regime eine Bedrohung, schreibt Dörries. Wine habe vor rund tausend Gästen seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2021 verkündet. Er wolle „eine korrupte Clique von der Macht vertreiben“. Auch der amtierende Präsident Museveni habe einst als Milizenführer angefangen und sei von europäischer Seite sowie den USA euphorisch begrüßt worden. Selbst nach Wahlfälschungen und Verfassungsänderungen habe der Westen ihn weiter unterstützt. Bobi Wine betrachte sich nicht als „Erlöser“ – das Land könne sich nur ändern, wenn sich alle ändern würden.

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