25. März 2021
Top-Themen

25. März 2021

140 Millionen Euro im Kampf gegen Tuberkulose / Begrenzung der EU-Impfstoff-Exporte nicht für arme Länder / Weg frei für Restitution von Benin-Bronzen

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

1. 140 Millionen Euro im Kampf gegen Tuberkulose

Wie das Handelsblatt und die Deutsche Welle berichten, stellt Deutschland zusätzliche 140 Millionen Euro im Kampf gegen Tuberkulose bereit. Die Corona-Krise führe zu großen Rückschritten bei der Ausrottung der Krankheit. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seien im Pandemie-Jahr 2020 etwa 1,4 Millionen Tuberkulose-Erkrankte weniger behandelt worden als noch im Vorjahr. Fast zwei Drittel der Behandlungsprogramme seien unterbrochen, was zu 400 000 zusätzlichen Todesfällen weltweit führen könnte, so Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. “Alle 22 Sekunden stirbt ein Mensch an Tuberkulose, 95 Prozent davon in Entwicklungs- und Schwellenländern“, erinnerte Müller am gestrigen Welt-Tuberkulose-Tag. Das müsse verhindert werden, denn die Lungenkrankheit sei mithilfe von Antibiotika heilbar. 

2. Begrenzung der EU-Impfstoff-Exporte nicht für arme Länder

Tagesschau.de und die Deutsche Welle melden, dass der Export der knappen Corona-Impfstoffe aus der Europäischen Union noch schärfer kontrolliert werden soll. Das beschloss die EU-Kommission. Neue Kriterien sollen es erlauben, Impfstoffe zurückzuhalten, wenn Verhältnismäßigkeit und Gegenseitigkeit nicht gewahrt seien. Generelle Exportverbote solle es aber nicht geben. Die Ausfuhren an 92 ökonomisch benachteiligte Länder über die COVAX-Initiative seien davon nicht betroffen. Insgesamt seien aus Fabriken in EU-Staaten bislang 43 Millionen Dosen an 32 Länder geliefert worden.

3. Weg frei für Restitution von Benin-Bronzen

Unter anderem die Süddeutsche Zeitung, Deutschlandfunk, WDR, Zeit Online und der Tagesspiegel thematisieren die Debatte um die als Raubgut der Kolonialzeit geltenden Benin-Bronzen in deutschen Museen. Außenminister Heiko Maas habe sich für Restitutionen stark gemacht. Die Rückgabe von Kulturgütern gehöre zu einem aufrichtigen Umgang mit der Kolonialgeschichte, so Maaß. Der von Bund und Ländern besetzte Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ebnete nun den Weg für mögliche Rückgaben der umstrittenen Bronzen. Laut Außenminister sei man mit Nigeria im Gespräch. Die aktuelle Debatte dreht sich vor allem um die geplante Präsentation im Berliner Humboldt Forum. Das Ethnologische Museum verfügt über rund 530 historische Objekte aus dem Königreich Benin, darunter etwa 440 Bronzen.

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?

Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Privacy options
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

You agree to receive occasional updates about ONE’s campaigns. You can austragen at any time.

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Google Datenschutz & Geschäftsbedingungen

Ähnliche Beiträge