25. Januar 2021
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25. Januar 2021

Pandemie & Wetterextreme treffen die Ärmsten am stärksten / Impfstoffhersteller & EU unterstützen COVAX / Aufbruch für Afrika?

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1. Pandemie & Wetterextreme treffen die Ärmsten am stärksten 


Ein neuer Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam zeigt, dass die Pandemie die Ärmsten der Welt am härtesten trifft, wie unter anderem die 
Süddeutschen Zeitung, die Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie Tagesschau.de schreiben. Die Pandemie verschärfe die globale Ungleichheit. Insbesondere Kinder seien betroffen: 2020 haben Kinder in den ärmsten Ländern der Welt auf vier Monate Schule verzichten müssen. In wohlhabenden Ländern seien es nur vier Wochen gewesen. Die Corona-Krise führe dazu, dass die Zahl der Menschen, die weltweit von extremer Armut betroffen sind, sich gegen den langläufigen Trend wieder erhöht. Statt des erwarteten Rückgangs um 31 Millionen Menschen, sei die Zahl der Menschen, die täglich mit weniger als 1,90 US-Dollar auskommen müssen, um etwa 88 Millionen Menschen gestiegen. Ihre Gesamtzahl sei nun wieder so hoch wie 2015. Neben der Pandemie treffen laut dem Klima-Risiko-Index der Denkfabrik Germanwatch auch Wetterextreme die Menschen in den ärmsten Ländern am stärksten, wie Tageschau.de, das Handelsblatt und der Bayerische Rundfunk berichten. Fast eine halbe Million Menschen seien in den vergangenen 20 Jahren in Folge von Extremwettern ums Leben gekommen. Zuletzt rückte Mosambik auf den fünften Platz vor, welches in jüngster Zeit besonders von Stürmen getroffen worden sei. 


2. Impfstoffhersteller & EU unterstützen COVAX


Der
Tagesspiegel und das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichten über die ausbleibenden Corona-Impfungen in afrikanischen Ländern. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will, dass die EU Impfstoffe an ärmere Länder weitergibt. Dies könne die internationale Impfstoff-Initiative COVAX unterstützen. In wenigen Monaten seien in Europa mehr Dosen vorhanden als gebraucht werden. Bislang unterstütze die EU COVAX finanziell mit 850 Millionen Euro. Eine Weitergabe von Impfstoffen sei bisher nicht erfolgt. COVAX sei eingerichtet worden, um weltweit einen gerechten Zugang zu Impfstoffen sicherzustellen. Allerdings beschaffen sich viele Länder Impfstoffe an COVAX vorbei. Auch einige EU-Länder haben ihre Verträge bilateral mit den Pharmafirmen geschlossen. Beobachter*innen haben die EU daher in der Vergangenheit mitverantwortlich für die Knappheit an Impfstoffen gemacht. Laut Deutschlandfunk und dem Manager Magazin beteiligen sich mit BioNTech und Pfizer nun auch Impfstoffhersteller an der internationalen COVAX-Initiative. Sie wollen bis zu 40 Millionen Dosen ihres Vakzins bereitstellen. COVAX habe eine entsprechende Vereinbarung mit den beiden Unternehmen unterzeichnet, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus. Laut WHO habe COVAX außerdem eine Vereinbarung mit dem Serum Institute of India geschlossen. Dieses solle 100 Millionen Impfdosen des britisch-schwedischen Pharma-Unternehmens AstraZeneca bereitstellen.

 

3. Aufbruch für Afrika?  


Wie Johannes Dieterich in der 
Badischen Zeitung berichtet, entsteht in Afrika mit dem sogenannten African Continental Free Trade Area (AfCFTA) die größte Freihandelszone der Welt. Mit 54 Staaten bilde sie den größten zollfreien Zusammenschluss der Welt. “Wir stehen an der Schwelle einer neuen Ära unseres Kontinents”, sagte der Präsident der Afrikanischen Union (AU), Südafrikas Staatschef Cyril Ramaphosa. Es sei “das bisher deutlichste Anzeichen dafür, dass Afrika sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt”. Wie Claudia Bröll in der Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt, rückt Afrika wieder stärker ins Wahrnehmungsfeld der US-Administration unter Präsident Joe Biden. Im Vergleich zu seinem Vorgänger Donald Trump sei eine “afrikafreundlichere” Politik sowie eine Wiederbelebung der Entwicklungszusammenarbeit zu erwarten.

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