24. September 2021
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24. September 2021

Klimaschutz: 45 Prozent weniger Emissionen nötig / Schleppender Impffortschritt in Afrika / Zunehmende Hungersnot in Mosambik

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1. Klimaschutz: 45 Prozent weniger Emissionen nötig

Joachim Wille zieht in der Frankfurter Rundschau eine Bilanz der aktuellen Klimapolitik. Im Pariser Klimavertrag von 2015 haben fast alle Staaten der Welt versprochen, eine maximale globale Erwärmung um 1,5 Grad anzustreben. Ein aktueller Bericht des UN-Klimasekretariats in Bonn zum UN-Klimagipfel in Glasgow zeige aber, dass der Globus momentan auf 2,7 Grad zusteuere. Selbst das Zweigradlimit, das laut Paris-Vertrag zumindest „deutlich“ unterschritten werden soll, werde so ohne drastische Schritte weit verfehlt werden. Alle anderen geopolitischen Fragen werden „zur Bedeutungslosigkeit verblassen”, wenn sich die Weltgemeinschaft den existenziellen Herausforderung des Klimawandels jetzt nicht stelle, so die frühere Chefin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres. Die weltweiten Emissionen müssen bis 2030 um bis zu 50 Prozent gesenkt werden, zudem brauche es entschlossene Maßnahmen zur Wiederherstellung der Natur. In der Tageszeitung (taz) erinnert Franziska Müller, Politikwissenschaftlerin an der Universität Hamburg, im Gespräch mit Alexandra Hilpert an die “Klimaungerechtigkeit”. Die CO2-Emissionen werden im Moment zum Großteil vom globalen Norden erzeugt. Länder wie Deutschland oder die USA gehören zu den Verursachern der Klimakrise, während Menschen im globalen Süden am meisten von der Krise betroffen seien.

 

2. Schleppender Impffortschritt in Afrika

Die Tageszeitung (taz) und evangelisch.de thematisieren die Corona-Lage in Afrika. Die internationale Gemeinschaft versuche, die Impfquote auf dem Kontinent zu erhöhen. Nach Angaben der Afrikanischen Union (AU) seien nur rund vier Prozent der ca. 1,2 Milliarden Afrikaner*innen vollständig geimpft. Laut einer neuen Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) werde zudem die Zahl der Corona-Todesfälle in Afrika in den offiziellen Daten erheblich unterschätzt. Ursache seien geringe Test- und Überwachungskapazitäten in vielen Ländern. Während der UN-­Vollversammlung in New York hatte Generalsekretär António Guterres kritisiert, dass 90 Prozent der Afri­ka­ne­r*in­nen weiter auf ihre erste Impfung warten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen über die internationale Impfstoff-Initiative Covax bis zum Jahresende 470 Millionen Impfdosen geliefert werden. Doch ein weiteres Problem sei das geringe Vertrauen der afrikanischen Bevölkerung in das Gesundheitssystem. In einer Umfrage von 2018 mit 140.000 Befragten gab knapp ein Drittel an, kein Vertrauen in Krankenhäuser und Kliniken zu haben. Das Abwandern von Fachkräften schwäche den Sektor seit Jahrzehnten.

 

3. Zunehmende Hungersnot in Mosambik

Die Tageszeitung (taz) thematisiert die prekäre Lage in der Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks. Dort seien seit 2017 durch Kämpfe zwischen Milizen Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Ein Wirbelsturm habe 2019 die Not noch vergrößert. 850.000 Vertriebene seien auf der Flucht und momentan in provisorischen Lagern oder bei Angehörigen untergebracht. Laut David Prieto, dem Länderbüroleiter der Johanniter in Mosambik, sei vor allem die Wasser- und Gesundheitsversorgung nicht sichergestellt. Cabo Delgado gehöre zu den ärmsten und vernachlässigsten Regionen des Landes. Laut den Vereinten Nationen sei die Ernährung von 900.000 Menschen in der gesamten Region nicht gesichert. 75.000 Kinder seien akut unterernährt.

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