24. September 2019

24. September 2019

Merkel will mehr Handel mit Afrika / Südsudan: Kinder als Soldat*innen / Klimaschutz von New York bis Afrika

1. Merkel will mehr Handel mit Afrika

Wie Focus Online und der Deutschlandfunk berichten, spricht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Stärkung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Afrika aus. Merkel kündigte an, während Deutschlands EU-Ratspräsidentschaft im nächsten Jahr weiter an der Handelsagenda mit der Afrikanischen Union arbeiten zu wollen. Mit dem panafrikanischen Freihandelsabkommen AfCFTA entstehe gerade die größte Freihandelszone der Welt. Die Kanzlerin ergänzte, dass die Entwicklung von Freihandel auf dem afrikanischen Kontinent angesichts des wachsenden Protektionismus ein positives Zeichen sei. Neben dem Freihandel war auch die geplante Libyen-Konferenz in Berlin ein Thema. Merkel wolle dort die Afrikanische Union beteiligen, nur so könne eine Lösung für die fragile Situation in dem Land gefunden werden.

2. Südsudan: Kinder als Soldat*innen

Ilona Eveleesn berichtet in der Tageszeitung (taz), dass die Anzahl der Kindersoldat*innen im Südsudan ansteigt. Bereits im September vergangenen Jahres wurde zwischen Präsident Salva Kiir und dem ehemaligen Vizepräsidenten und nun Rebellenführer Riek Machar ein Friedensabkommen vereinbart. Im November solle dadurch eine Übergangsregierung der nationalen Einheit zu Stande kommen. Ironischerweise habe jedoch die Aussicht auf Frieden die Zwangsrekrutierung von Kindern als Soldat*innen beschleunigt, so Yasmin Sooka von der UN-Menschenrechtskommission. Eine Zunahme sei vor allem in den Teilen des Landes zu verzeichnen, in denen immer noch Kämpfe stattfinden. Es würden sich auch Kinder freiwillig sowohl bei der Armee als auch bei den Rebellen melden, so Sooka. Der Bürgerkrieg, der seit Ende 2013 andauert, habe bereits 400.000 Menschenleben gefordert. Trotz des Friedensprozesses leide die Bevölkerung unter starkem Nahrungsmangel. Bauern kehrten seit Beginn des Friedensprozesses wieder zurück auf ihre Felder. Die Zahl der unterernährten Kinder steige im Vergleich zum Vorjahr jedoch trotzdem um drei Prozent an.

3. Klimaschutz von New York bis Afrika

Mehrere Medien, darunter Stern.de, die Welt, das Handelsblatt, der Nachrichtendienst Reuters Deutschland und die Dresdner Neuesten Nachrichten melden, dass Entwicklungsminister Gerd Müller sich gegen den Vorwurf der Klimaaktivisten Greta Thunberg gewehrt hat, die Politik tue zu wenig. Müller sagte, dass der Klimaschutz nicht mit Greta Thunberg beginne und räumte jedoch auch ein, dass mehr getan werden müsse, um die Erderwärmung zu begrenzen. Passend dazu berichtet Silja Fröhlich in der Deutschen Welle, dass auch in Afrika für den Klimaschutz demonstriert wird. Überall auf dem Kontinent seien Jugendliche auf die Straße gegangen, um ihre Regierungen aufzufordern, mehr für den Klimaschutz zu tun. Viele der Bewegungen gehören zu „Fridays for Future“, aber auch andere Umweltorganisationen und Gruppierungen schlossen sich den Protesten an. Afrika sei weltweit für nur sieben Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich, beherberge jedoch 14 Prozent der Weltbevölkerung und spüre die Folgen des Klimawandels am stärksten. Eine entscheidende Forderung der Demonstrant*innen auch in Afrika: Mehr erneuerbare Energie und weniger fossile Brennstoffe. Der Klimaschutz werde jetzt nicht nur diskutiert und besprochen, junge Menschen wollen nun etwas bewirken und sich engagieren, so Oladosu Adenike, Geschäftsführerin von Fridays for Future in Nigeria.

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