24. März 2020
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24. März 2020

Corona in Afrika: Alarmglocken schrillen / Kamerun: Wut gegen Deutsche / Guinea: Tote bei Wahlen

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1. Corona in Afrika: Alarmglocken schrillen
Wie unter anderem das Süddeutsche Zeitung, ZDF und SAT.1 melden, warnt die Welthungerhilfe vor den drastischen Folgen einer bevorstehenden Corona-Pandemie auf dem afrikanischen Kontinent. Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe, geht davon aus, dass mit vielen Toten zu rechnen sei. Vor allem in Gebieten mit kaum existenten Gesundheitssystem werden die Folgen des Virus verheerend sein. Die offiziell geringen Zahlen kommen aufgrund mangelnder Tests zustande, so Thieme. Die norwegische Regierung will einen Corona-Fonds unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen (UN) aufbauen, wie das Handelsblatt, Focus Online und die Deutsche Welle melden. Damit soll vor allem Entwicklungsländern bei der Bewältigung der Krise und den langfristigen Folgen geholfen werden. Die UN prüfe den Vorschlag. Zdf.de und Stern melden zudem, dass UN-Generalsekretär António Guterres angesichts der Corona-Pandemie einen weltweiten Waffenstillstand fordert. Eine Niederlegung aller gewaltsamen Konflikte sei nötig, um die Sicherheit in der Corona-Pandemie zu gewähren. Nur so könne man humanitäre Korridore für Zivilist*innen schaffen. Sie gelte es vor den Folgen der Pandemie zu schützen. Alle Staaten müssten ihre Kapazitäten auf die Bekämpfung des Virus fokussieren.

2. Kamerun: Wut gegen Deutsche
Nicht alle Deutschen werden bei den weltweiten Rückholaktionen des Auswärtigen Amts berücksichtigt, wie der Tagesspiegel, das Hamburger Abendblatt und die Tageszeitung (taz) berichten. Jenseits von Tourismusgebieten können Reisende nicht einfach vom Auswärtigen Amt oder privaten Reiseunternehmen zurückgeholt werden. Insgesamt seien rund 300.000 EU-Bürger*innen als Forscher*innen, Handlungsreisende oder Entwicklungshelfer*innen im Ausland und müssen um ihre Rückkehr bangen. Etwa zwei Forschungsteams der Hamburger Universität sowie Mitarbeiter*innen der Münchner Uniklinik sitzen in Kamerun fest. Die Grenzen des afrikanischen Staats seien geschlossen. Die Sicherheitslage sei vor allem für ausländische Reisende zunehmend angespannt. Im Land steige die Angst vor dem Coronavirus. Vor allem europäische Reisende werden dafür verantwortlich gemacht, das Virus ins Land zu bringen. Sie müssen mit Anfeindungen bis hin zu tätlichen Angriffen rechnen. Reisenden werde daher von der Botschaft geraten sich nicht derzeit nicht außerhalb ihrer Hotels aufzuhalten. Jedoch sei fraglich, wie lange diese noch geöffnet sind und wie dann die Lage für die Betroffenen aussieht. Um die Betroffenen aus dem Land ausfliegen zu können, bemühe sich die deutsche Botschaft derzeit noch um eine Sondergenehmigung.

3. Guinea: Tote bei Wahlen
In Guinea sind bei der Parlamentswahl am vergangenen Sonntag mehrere Menschen ums Leben gekommen, wie das ZDF, die Frankfurter Rundschau, die Deutsche Welle und der Deutschlandfunk melden. Die Wahlen seien zuvor bereits mehrmals verschoben worden. Trotz der Corona-Pandemie habe die Regierung dieses Mal auf die Durchführung des Urnengangs bestanden. Während der Wahl sei es in der Hauptstadt Conakry zu Ausschreitungen gekommen. Anhänger der Oppositionen seien in Kämpfe mit der Polizei geraten. Laut Opposition seien dabei zehn Menschen getötet worden. Die Regierung spreche von zwei Todesopfern. Seitens der Opposition werde befürchtet, dass der derzeitige Präsident Alpha Conde seine bereits zehnjährige Amtszeit weiter verlängert. Bei den Wahlen sei über ein neues Parlament und eine neue Verfassung abgestimmt worden, die eine dritte Amtszeit Condes ermöglichen würde. Insgesamt seien seit Oktober bei Ausschreitungen um die Proteste der Opposition über dreißig Menschen ums Leben gekommen.

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