24. Juni 2021
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24. Juni 2021

Tigray: Luftangriff tötet Dutzende Zivilisten / Mosambik: Südafrikanische Staatengemeinschaft schickt Truppen / Belgien gibt Raubkunst aus Kolonialzeit zurück

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1. Tigray: Luftangriff tötet Dutzende Zivilisten

Bei einem Luftangriff in der Konfliktregion Tigray im Norden Äthiopiens sind nach Angaben von Sanitäter*innen 51 Menschen getötet worden. Das berichten Süddeutsche Zeitung, Tagesschau.de, Deutschlandfunk, die Rheinische Post und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. 33 Menschen werden noch vermisst. Verantwortlich für den Angriff sei offenbar das äthiopische Militär. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell rief erneut zu einem sofortigen Waffenstillstand auf und forderte die internationale Gemeinschaft auf, endlich zu handeln. Im November waren Kämpfe zwischen äthiopischen Regierungstruppen und der Volksbefreiungsarmee von Tigray ausgebrochen. Seither seien die mehr als fünf Millionen Einwohner vom Rest der Welt und humanitärer Hilfe abgeschnitten. Hilfsorganisationen zufolge leiden 350.000 Menschen unter einer Hungersnot. Im Zuge des Konfliktes seien auch Einsatzkräfte aus Eritrea einmarschiert, denen Massaker an der Zivilbevölkerung und sexuelle Gewalt gegen Frauen vorgeworfen werden.

2. Mosambik: Südafrikanische Staatengemeinschaft schickt Truppen

Die südafrikanische Staatengemeinschaft (SADC) hat die Entsendung von Truppen nach Mosambik beschlossen, wie Deutschlandfunk und Evangelisch.de berichten. Die Mission solle Mosambik helfen, den Aufstand islamistischer Milizen niederzuschlagen, der den Frieden der Region bedrohe. Seit 2017 greifen mit der Terrororganisation IS in Verbindung stehende Milizen staatliche Einrichtungen und Siedlungen im Norden des Landes an. Rund 800.000 Menschen seien in den vergangenen Jahren vor den Angriffen geflohen. Außer der SADC haben auch Ruanda, die USA und Frankreich Hilfe angeboten. Die EU berät über eine Ausbildungsmission für die mosambikanische Armee.

3. Belgien gibt Raubkunst aus Kolonialzeit zurück

Rolf Brockschmidt thematisiert im Tagesspiegel, dass Belgien koloniale Raubkunst des Africa Museum in Tervuren an die Demokratische Republik Kongo zurückgibt. „Alles, was illegitim erworben wurde, gehört uns nicht. Punkt”, so der belgische Staatssekretär für Wissenschaft Thomas Dermine von der wallonischen Sozialistischen Partei. Es sei Zeit für einen globalen Ansatz. Alle Stücke, die durch Diebstahl, Einsatz von Gewalt oder als Kriegsbeute in das Museum gelangt sind, seien jetzt juristisch Eigentum des afrikanischen Landes. Bisher betreffe das 883 Objekte, deren illegaler Erwerb eindeutig nachgewiesen sei. Die Herkunft von rund 35.000 Objekten kenne man aber nicht. Eine parlamentarische Kommission untersuche derzeit die koloniale Vergangenheit Belgiens. Die Übertragung der Eigentumsrechte sei eine Empfehlung dieser Kommission gewesen.

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