23. März 2020
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23. März 2020

Afrikas Jugend optimistisch / UN beklagt: Wassermangel / Mali: Angriff auf Militärposten

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1. Afrikas Jugend optimistisch
In der Süddeutschen Zeitung thematisiert Anna Reuß die Ergebnisse der ‚African Youth Survey‘. Für die Umfrage seien junge Erwachsene auf dem gesamten afrikanischen Kontinent zu ihren Hoffnungen und ihrer Identität befragt worden. Ein Großteil der jungen Generation sei optimistisch. Sie glauben daran, etwas verändern zu können, würden in Bildung investieren, sparen und wollen gründen. Auch in Ländern mit kritischer Sicherheitslage oder Folgen von Naturkatastrophen seien die jungen Menschen zuversichtlich, dass sich ihre Situation verbessert. Anders als bei den älteren Generationen werden die Folgen des Kolonialismus von einer Mehrzahl der Befragten nicht mehr als Entwicklungsemmnis wahrgenommen. Die Haltung gegenüber der Europäischen Union sei überwiegend positiv. In Konfliktgebieten wünsche man sich vor allem Stabilität und Demokratie. In anderen Regionen wünschen sich die Menschen eine weitreichendere Digitalisierung sowie Finanzmittel, um Unternehmen zu gründen. Die meisten Befragten bewerten gutbezahlte Jobs, Frieden, Stabilität und die Eindämmung von Korruption als die wichtigsten Pfeiler für eine gute Zukunft.

2. UN beklagt: Wassermangel
Wie unter anderem Tagesschau.de, Zdf.de, Focus Online, Zeit Online, Wallstreet Online und der Deutschlandfunk melden, hat sich laut Weltwasserbericht der Vereinten Nationen (UN) der Wasserverbrauch in den letzten hundert Jahren versechsfacht. Zudem habe sich die Wasserqualität insgesamt verschlechtert. 2,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, etwa ein Viertel der Weltbevölkerung. Laut Bericht führen Bevölkerungswachstum, Wirtschaftswachstum sowie veränderte Konsumgewohnheiten dazu, dass der Wasserverbrauch weiterhin um ein Prozent pro Jahr steige. Die Erderwärmung führe zur Häufung von Extremwetterereignissen. In bereits jetzt von Hitzewellen und Starkregenfällen betroffenen Gebieten werde sich die Lage noch verschlechtern. Auch noch nicht betroffene Regionen würden zukünftig die Folgen spüren und unter „Wasserstress“ geraten. Die UN schlägt in ihrem Bericht vor, die Wassernutzung an den Klimawandel anzupassen. Zudem sei die nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen der Schlüssel für die Lösung der Klimakrise, wie Ulla Burchardt, Vorstandsmitglied der Deutschen UNSECO-Kommission, erklärt. Bisher sei das Wassermanagement unterfinanziert. Die UN fordere daher mehr Investitionen. Eine große Herausforderung werde in der Landwirtschaft gesehen. Zudem trage die deutsche Lebensmittelindustrie zur Wasserknappheit bei, indem sie mit ihren Lieferketten in die lokalen Begebenheiten von Flüssen eingreife, wie die Umweltorganisation WWF kritisiert.

3. Mali: Angriff auf Militärposten
In der Region Gao im Norden Malis wurde ein Anschlag auf ein Militärlager verübt, wie Zeit Online, der Deutschlandfunk und die Deutsche Welle berichten. 29 Soldat*innen seien getötet worden und fünf weitere verletzt. Die Armee mache Dschihadisten, die in Verbindung mit Al-Qaida stehen, verantwortlich. Offiziell seien die Täter noch nicht bekannt. Seit Jahren gebe es im Norden Malis gewaltsame Konflikte zwischen der Armee und islamistischen Gruppen. Die Milizen schaffen es immer wieder, Teile des Nordens zu kontrollieren. Sie wollen ihren Geltungsbereich weiter südlich erweitern. Durch Angriffe auf Militärposten können die Extremisten ihre Waffenlager immer weiter aufstocken. Trotz internationaler Einsätze sei die Lage in Mali laut Expert*innen „äußerst instabil“.

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