22. November 2018
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22. November 2018

Müller fordert Taten statt Worte / Südafrika: Korruption lähmt Wirtschaftswachstum / Steinmeier in Botswana

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1. Müller fordert Taten statt Worte       
Im Interview mit der Süddeutsche Zeitung sprachen Entwicklungsminister Gerd Müller und Handelsexperte Boniface Mabanza über ihre Ansichten einer europäisch-afrikanischen Partnerschaft. Müller und Mabanza seien sich einig, dass es innerhalb der europäisch-afrikanischen Zusammenarbeit insbesondere in Bezug auf Privatinvestitionen und Handelsbeziehungen immer noch viele Probleme gebe. Die Verletzung von sozialen und ökologischen Standards sowie Korruption und Steuerflucht seien die größten Probleme. Laut Müller bestehe hierbei kein Erkennungsproblem, sondern „ein Handlungsproblem“ der deutschen und europäischen Politik. Er forderte, dass ein größerer Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Steuerflucht und Korruption gelegt werden müsse. Zudem forderte er die Einführung einer Finanztransaktionssteuer.

2. Südafrika: Korruption lähmt Wirtschaftswachstum
Wie das Handelsblatt meldet, steckt Südafrika, die „einzige Industrienation Afrikas“, in einer tiefen Rezession. Die tiefgehende politische Korruption lähme die Wirtschaft des Landes. Die Wirtschafsleistungen seien im ersten Quartal um 2,6 Prozent und im zweiten Quartal weiter um 0,7 Prozent gesunken. Die Weltbank habe angemerkt, dass Südafrika Wachstumsraten von mindestens sieben Prozent bräuchte, um nationale Armut ansatzweise zu verringern. Trotz des Einsatzes des neuen Präsidenten Cyril Ramaphosa blieben alte Probleme der Korruption bestehen.

3. Steinmeier in Botswana
Die Deutsche Welle berichtet über den Besuch des Bundespräsidenten Steinmeiers in Botswana. Während des ersten ausgerichteten Staatsbesuch des neuen Präsidenten Mokgweetsi Masisi, habe Steinmeier vor allem die stabile Demokratie des Landes gewürdigt. Europäisch-afrikanische Freundschaften seien in „Zeiten, in denen die Demokratie weltweit unter Druck gerät“ besonders wichtig. Botswana sei Vorbild in Afrika und stets ein verlässlicher Partner. Besonders habe Masisi den Besuch der deutschen hochrangigen Wirtschaftsdelegation begrüßt. Diese könne in die wirtschaftlichen Zukunft Botswanas investieren.

 

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