22. Mai 2020
Top-Themen

22. Mai 2020

Coronakrise: Merkel für gemeinsames Handeln / Weltbank unterstützt Opfer der Heuschreckenplage mit 500 Millionen Dollar / Müller fordert Schließung von Wildtiermärkten

Mach mit

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

1. Coronakrise: Merkel für gemeinsames Handeln
Wie unter anderem ZDF, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und das Wochenblatt berichten, warnt Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer Videokonferenz mit den Vorsitzenden von fünf Wirtschafts- und Finanzorganisationen vor Protektionismus. Sie plädiert für eine stärkere internationale Zusammenarbeit: „Gemeinsames, abgestimmtes Handeln“ sei in der Coronakrise nötig, um der globalen Rezession zu begegnen. Armutsbekämpfung werde in den nächsten Jahren wichtig sein, um die Folgen der Pandemie zu bearbeiten, so die Kanzlerin. Unterdes warnt António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, dass die Coronapandemie die Armutsbekämpfung in Afrika bedrohe. Bestehende Ungleichheiten, Hunger, Fehlernährung, Anfälligkeit für Krankheiten würden durch die Pandemie noch gesteigert werden. Er fordert daher „globale Solidarität“ und 200 Milliarden Dollar zusätzliche Hilfen zur Bekämpfung der Coronakrise in Afrika. Wie unter anderem Spiegel, das Redaktionsnetzwerk Deutschland und BR24 berichten, überlassen Weltstars in der Coronakrise ihre Social-Media-Kanäle Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Bei der Aktion #PassTheMic der Entwicklungsorganisation ONE sind unter anderem Hollywoodstars wie Julia Roberts, Penelope Cruz oder Hugh Jackman dabei. Julia Roberts habe etwa auf ihrem Instagram-Account den US-Immunologen Dr. Anthony Fauci interviewt, der die moralische Verantwortung gegenüber Staaten mit schwächeren Gesundheitssystemen in der Krise betone. Auch deutsche Prominente und Expert*innen würden sich daran beteiligen.

2. Weltbank unterstützt Opfer der Heuschreckenplage mit 500 Millionen Dollar
Wie unter anderem Spiegel, Frankfurter Rundschau und der österreichische Kurier berichten, will die Weltbank die Opfer der Heuschreckenplage einem millionenschweren Hilfspaket unterstützen. In Ostafrika und im Nahen Osten spitze sich die Heuschreckenplage weiter zu. Die Plage sei laut Weltbank die schlimmste seit 70 Jahren. Es könnten allein um die Region am Horn von Afrika Schäden im Wert von Milliarden Dollar entstehen. Die Heuschrecken greifen die Ernte an und fressen etwa in Kenia innerhalb von 24 Stunden die Menge an Ertrag, von denen sich die Einwohner*innen des Landes zwei Tage lang ernähren könnten, erklärt Weltbank-Manager Holger Kray. Die Bekämpfung mit Pestiziden sei kaum erfolgreich, da die Bedingungen durch den Regen in Ostafrika ideal für die Insekten sei. Die Coronakrise erschwere das Vorgehen gegen die Plage zusätzlich, wie Weltbank-Präsident David Malpass sagt. Die Weltbank wolle daher Betroffene, insbesondere ärmere Kleinbäuer*innen, Viehhirt*innen und Familien in ländlichen Gebieten durch direkte Geldtransfers unterstützen und in den Wiederaufbau von Landwirtschaft und Viehbeständen investieren.

3. Müller fordert Schließung von Wildtiermärkten
Wie unter anderem die Welt, T-Online und Mainpost berichten, fordert Entwicklungsminister Gerd Müller die Schließung von Wildtiermärkten. Zudem fordere er mehr Artenschutz und warne vor dem Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten. Da Covid-19 auf einem Wildtiermarkt auf den Menschen übergesprungen sei, werden immer mehr Stimmen laut, die diese Märkte verbieten wollen. Müller will konkret 50 Wildtiermärkte in Asien und Afrika schließen, um die Übertragung gefährlicher Krankheiten auf den Menschen einzudämmen. Es müsse entschlossener vorgegangen werden, um die natürlichen Lebensräume von Tieren zu schützen und gegen Wildtierhandel und –märkte vorzugehen. Er wolle daher eine internationale Allianz gemeinsam mit dem WWF, der Wildlife Conservation Society und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gründen.

 

Jetzt mitmachen und extreme Armut bekämpfen

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

Du willst immer auf dem Laufenden sein, wie du dich im Kampf gegen extreme Armut engagieren kannst?

Dann trag dich auf unserem Verteiler ein, um E-Mails von ONE zu erhalten und gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Deine Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Wir werden dich niemals um Spenden bitten. Du kannst dich jederzeit austragen.
Privacy options
Bist du sicher? Wenn du 'Ja' auswählst, zeigen wir dir weitere Wege, dich mit deiner Stimme im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Du kannst dich jederzeit austragen.

Durch deine Teilnahme erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden. Da ONEs Hauptsitz in den USA ist, befinden sich dort auch unsere Server. Dorthin werden deine Daten übermittelt.

You agree to receive occasional updates about ONE’s campaigns. You can austragen at any time.

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Google Datenschutz & Geschäftsbedingungen

Diskutiere mit

Regeln für Kommentare

Ähnliche Beiträge