22. Juli 2021
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22. Juli 2021

BioNTech-Impfstoff wird bald in Afrika abgefüllt / Tansania: Schlag gegen Opposition / Nigeria: 100 Frauen und Kinder befreit

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1. BioNTech-Impfstoff wird bald in Afrika abgefüllt

Die Süddeutsche Zeitung, das Handelsblatt und die Deutsche Welle berichten, dass das südafrikanische Unternehmen Biovac bald den Corona-Impfstoff der Hersteller BioNTech und Pfizer in Kapstadt abfüllen und verpacken wird. Der Technologietransfer beginne sofort. Die ersten Dosen sollen Anfang 2022 ausgeliefert werden. Die Jahreskapazität belaufe sich auf mehr als 100 Millionen Dosen und sei ausschließlich für die 55 Staaten der Afrikanischen Union bestimmt. Die Preise für eine Impfdosis sollen laut Pfizer-Chef Albert Bourla an die Wirtschaftskraft der jeweiligen Länder gekoppelt werden. BioNTech und Pfizer seien nicht die ersten Unternehmen, die einen Corona-Impfstoff in Südafrika herstellen lassen. Schon im November habe der US-Konzern Johnson & Johnson einen Vertrag mit Aspen Pharmacare geschlossen, allerdings habe es Rückschläge in der Zusammenarbeit gegeben. Auch Gesundheitsminister Jens Spahn hatte in der vergangenen Woche bei einem Besuch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf die Unterstützung der Bundesregierung beim Aufbau von Impfstofffabriken in Afrika zugesichert.

 

2. Tansania: Schlag gegen Opposition

Die Deutsche Welle und Merkur.de berichten über die Festnahme von Freeman Mbowe und zehn weiteren hochrangigen Mitgliedern der Oppositionspartei Chadema in Tansania. Sie seien in der Nacht zum Mittwoch in der Stadt Mwanza von Polizist*innen festgenommen worden. Während die anderen Parteimitglieder auf eine Wache gebracht worden seien, sei der Aufenthaltsort des Parteichefs Mbowe unklar. Die Partei verurteile die Festnahme scharf. Die Polizeiaktion sei kurz vor einer geplanten Kundgebung erfolgt, in der die Opposition eine Verfassungsreform fordern wollte. Die Behörden hatten die Veranstaltung allerdings aufgrund von Corona-Beschränkungen verboten. Die Chadema sei die größte Oppositionspartei Tansanias. In Tansania regiere seit vier Monaten die Präsidentin Samia Suluhu Hassan. Sie hatte das höchste Staatsamt nach dem Tod ihres Vorgängers John Magufuli im März übernommen. Hassan habe nach ihrer Amtseinführung betont, Demokratie und Grundfreiheiten in Tansania schützen zu wollen.

 

3. Nigeria: 100 Frauen und Kinder befreit

Evangelisch.de thematisiert heute die Befreiung von 100 Geiseln in Nigeria. Die Frauen und Kinder seien Anfang Juni im Norden Nigerias von einer bewaffneten Bande verschleppt worden. Nach Verhandlungen mit den Entführer*innen seien die Geiseln ohne die Zahlung von Lösegeld bedingungslos freigelassen worden. Zwanzig der 100 freigelassenen Menschen werden im Krankenhaus behandelt. Wer für die Entführung verantwortlich war, sei unklar. In der Region operieren neben zahlreichen lokalen Milizen auch islamistische Gruppen wie Boko Haram. In den vergangenen Monaten habe es im Norden Nigerias vermehrt Entführungen gegeben, bei denen insgesamt mehrere Hundert Menschen verschwanden, darunter auch immer wieder Schulkinder. Bewaffnete Banden fordern von Angehörigen oder vom Staat hohe Beträge an Lösegeld, mit denen sie ihre Aktivitäten finanzieren. Die Regierung habe in der Vergangenheit jedoch immer wieder betont, kein Lösegeld zu zahlen.

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