21. Juli 2021
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21. Juli 2021

Anschlag auf Präsident in Mali / Corona-Pandemie trifft Kinder besonders hart / Südafrika nach den Unruhen

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1. Anschlag auf Präsident in Mali

Die Süddeutsche Zeitung, die Tageszeitung (taz) und die Deutsche Welle berichten über einen vereitelten Anschlag auf Malis Übergangspräsident Assimi Goïta. Gestern habe ein Attentäter in der Hauptstadt Bamako versucht, Oberst Goïta von hinten mit einem Messer zu attackieren. Der Angreifer, sei von Sicherheitskräften überwältigt worden und habe eine andere Person verletzt. Der Präsident sei unverletzt geblieben. Über die Identität oder das Motiv des Angreifers sei noch nichts bekannt. Die politische Situation in Mali sei seit 2012 instabil. Die meist dschihadistisch motivierte Gewalt habe in den vergangenen Jahren auch die benachbarten Länder in der Sahel-Zone erreicht. Oberst Goïta hatte sich im Mai an die Macht geputscht, was international scharf verurteilt worden sei.

 

2. Corona-Pandemie trifft Kinder besonders hart

Sascha Karberg thematisiert im Tagesspiegel die zunehmende Unterernährung von Kindern, die durch die Pandemie verursacht wurde. Laut einer Modellierungsstudie einer Forschungsgruppe um die Ernährungswissenschaftlerin Saskia Osendarp von der niederländischen Universität Wageningen droht drei Milliarden Menschen infolge der Corona-Pandemie, sich keine ausreichende und gesunde Ernährung leisten zu können. Der moderaten Schätzung zufolge werde es 2022 etwa 9,3 Millionen Kinder mehr als vor Pandemiebeginn geben, die ein zu geringes Gewicht für ihre Größe haben. 2,6 Millionen Kinder werden zu leicht für ihr Alter sein. Um diesen Effekten entgegenzuwirken, seien laut der Forscher*innen bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen jährlichen Investitionen in Ernährungsprogramme nötig. Der Tagesspiegel und die Stuttgarter Nachrichten berichten ferner über eine weitere Folge der Pandemie für Kinder: Laut einer Studie der Forschungsgruppe um Seth Flaxman vom Imperial College in London verloren rund 1,1 Millionen Kinder weltweit mindestens ein Elternteil oder ein für sie sorgendes Großelternteil durch Corona. Dies sei eine bedeutende und bisher wenig beachtete Konsequenz der Pandemie. Laut des National Institute of Health (NIH) müsse eine psychosoziale und wirtschaftliche Unterstützung für diese Kinder eine zentrale Rolle bei der Reaktion auf die Pandemie spielen.

 

3. Südafrika nach den Unruhen

Die Welt, der Tagesspiegel und die Tageszeitung (taz) thematisieren die derzeitige Situation in Südafrika, das in den vergangenen Wochen von schweren Unruhen geprägt war. Langsam kehre die Normalität zurück, die Lebensmittelindustrie beliefere wieder den Handel und geschlossene Autobahnen seien wieder frei. Eine Nahrungsmittelknappheit sei nicht mehr zu befürchten. Sorge bereite unter anderem, dass bei den Unruhen auch über 30 Schulen zerstört wurden. Südafrikas Kinder seien ohnehin besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen, warnt die Entwicklungsorganisation Save the Children. 1.718 Schulen seien geschlossen, 750.000 Kinder können keinen Schulunterricht mehr wahrnehmen. Der Vandalismus verschärfe diese Situation noch weiter. Die Massenzerstörungen in Südafrika offenbaren nicht nur die aktuelle Spaltung des regierenden „African National Congress“ (ANC), sondern jahrzehntelanges Versagen der Partei auf allen Ebenen, so Christian Putsch, Afrika-Korrespondent der Welt.

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