21. Januar 2021
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21. Januar 2021

Biden stoppt WHO-Austritt der USA / Entwicklungsminister Müller: Mehr Impfstoffe für Entwicklungsländer / Mögliches Mittel gegen Malaria-Übertragung entdeckt

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1. Biden stoppt WHO-Austritt der USA

Zahlreiche Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, das Redaktionsnetzwerk Deutschland und Stern.de, berichten, dass US-Präsident Joe Biden den Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stoppt. Bereits in seinen ersten Stunden als neuer Präsident habe Joe Biden ein Schreiben zum Verbleib der USA in der Organisation der Vereinten Nationen unterzeichnet. Mitten in der Corona-Pandemie habe Donald Trump aus Protest den Rückzug der USA aus der WHO angekündigt. Trump habe zuvor die WHO-Beiträge im April letztes Jahr eingefroren. Die USA waren bislang mit mehr als 100 Millionen Dollar wichtigster Geldgeber der Organisation. Der mit einer zwölfmonatigen Kündigungsfrist verbundene Austritt wäre Anfang Juli dieses Jahres wirksam geworden. Der damalige US-Präsident Trump habe der Organisation in Bezug auf ihren Umgang mit der Pandemie vorgeworfen, sie hätte zu spät über die Gefahr des Coronavirus informiert und stünde unter der Kontrolle der chinesischen Regierung. Zur Eindämmung der Pandemie wolle Biden so schnell wie möglich einen politischen Kurswechsel in der Krise einleiten. Vorher habe Biden bereits den Brief zur US-Rückkehr zum Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Anfang November letztes Jahr war der von Donald Trump initiierte Austritt aus dem Abkommen wirksam geworden.

2. Entwicklungsminister Müller: Mehr Impfstoffe für Entwicklungsländer

In einem Interview mit der Rheinischen Post mahnt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zu einer weltweit gerechteren Verteilung von Corona-Impfstoffen. Man dürfe nicht vergessen, dass es sich um eine Pandemie handle, die die Ärmsten der Armen am härtesten trifft, so Müller. Denn man könne die Pandemie nur gemeinsam besiegen. Deshalb fordert er unter anderem, dass die EU unter Beteiligung der Europäische Investitionsbank ein Sofortprogramm von vier Milliarden Dollar bereitstellen soll. Er appelliere dabei auch an private Geldgeber wie Amazon, Facebook und Google. Außerdem möchte er mit einer europäisch-afrikanischen Initiative Impfstoff-Produktionskapazitäten in Südafrika, Ghana oder Senegal ausbauen. Pharmaunternehmen sollten dazu Lizenzen vergeben. Müller mahnt, dass Entwicklungs- und Schwellenländer durch die Krise zehn oder 20 Jahre in ihrer Entwicklung zurückfallen und staatliche Strukturen dort zusammenbrechen könnten.

3. Mögliches Mittel gegen Malaria-Übertragung entdeckt

Wie der Deutschlandfunk meldet, haben Wissenschaftler möglicherweise ein Mittel gegen die Übertragung von Malaria entdeckt. Forschende der Universität von Pretoria in Südafrika haben entdeckt, dass zwei Stoffe, die auf ihre Wirksamkeit gegen Tuberkulose und Krebs untersucht werden, möglicherweise Malaria-Parasiten abtöten können. Dies soll auch dann möglich sein, wenn der Parasit infektiös sei. Die bisherigen Mittel wirken nur gegen den Malaria-Parasiten, wenn diese gerade die Leber oder rote Blutkörperchen befallen haben. Jedoch wirken sie nicht mehr, wenn der Parasit diese Zellen wieder verlässt. Dadurch kann er auf andere Menschen übertragen werden. Nach Angaben der WHO habe es im Jahr 2019 etwa 400.000 Malariatote gegeben. Für das vergangene Jahr befürchte die WHO noch mehr Opfer, weil wegen der Corona-Pandemie viele Präventionsmaßnahmen nicht durchgeführt werden konnten.

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