21. Februar
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21. Februar

Südsudan: Regierungsbildung & Vorwürfe / Ugandische Klimaaktivistin: "Fridays for NOW" / Äthiopien bekommt Krone zurück

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  1. Südsudan: Regierungsbildung in Sicht & schwere Vorwürfe

Mehrere Medien schreiben heute über die Einigung der Konfliktparteien im Südsudan, darunter die Süddeutsche Zeitung. Eine neue Koalitionsregierung unter Präsident Salva Kiir solle morgen gebildet werden. Heute wolle er bereits den Oppositionsführer Riek Machar zu seinem Vizepräsidenten ernennen. Sicherheitsabsprachen sollten erst nach der Regierungsbildung angegangen werden. Unter anderem die Deutsche Welle berichtet derweil über schwere Vorwürfe der Kommission der Vereinten Nationen (UN) für Menschenrechte im Südsudan gegen Angehörige der Regierung unter Präsident Kiir. Sie hätten viele Südsudanes*innen wissentlich dem Hungertod ausgeliefert und staatliche Millioneneinnahmen in die eigenen Taschen geleitet. Je nach ethnischer Zugehörigkeit sollen die Konfliktparteien Dorfgemeinschaften absichtlich haben hungern lassen und Kinder zum Waffendienst gezwungen. Laut UN haben 55 Prozent der Menschen im Land nicht ausreichend zu essen. Es sei unsicher, ob die neue Regierung zu einer Verbesserung der Lage führen würde, schließlich seien die Verantwortlichen dieselben, so die Deutsche Welle.

 

  1. Afrikanische Klimaaktivistin Nakate: Fridays for NOW

In der taz ist heute ein Interview von Simone Schlindwein mit der ugandischen Klimaaktivistin Vanessa Nakate erschienen. Nakate hatte kürzlich traurige Berühmtheit erlangt, als sie beim Weltwirtschaftsforum in Davos aus einem Foto mit anderen Klimaaktivistinnen herausgeschnitten worden war. Die taz stellt daraufhin die Frage, ob die Klimabewegung eher eine Sache der weißen, reichen Europäer*innen sei, als ein afrikanisches Anliegen. Dies verneint Nakate, denn die ganze Angelegenheit habe vielmehr dazu geführt, dass nun mehr afrikanische Aktivist*innen ihre Stimmen erheben. Es sei für junge Menschen in Afrika allerdings viel schwieriger, aus der Schule auszubrechen. Es gebe hohe Sicherheitsvorkehrungen und außerdem seien häufig andere Probleme noch akuter wie etwa fehlende Gesundheitsvorsorge. So kämpften viele Afrikaner*innen jeden Tag ums Überleben. Dabei sei der Kampf gegen den Klimawandel in Afrika besonders wichtig. Im Gegensatz zu Europa, müsse es in Afrika heißen „Fridays for now“. In Uganda werde mehr als ein Viertel des Bruttosozialprodukts in der Landwirtschaft erzielt. Der Klimawandel führe dazu, dass die Regen- und Trockenzeiten unverlässlich werden, es gebe häufiger Überflutungen oder Dürren. Als Folge werden die Preise für Lebensmittel ansteigen, die sich dann nur noch Wohlhabende leisten könnten.

 

  1. Niederlande geben Krone an Äthiopien zurück

Viele Medien greifen heute eine dpa-Meldung auf, wie etwa Focus Online oder die Badische Zeitung, nach der die niederländische Ministerin für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit Sigrid Kaag am Donnerstag eine Krone an Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed übergeben hat. Die Krone sei vor über 20 Jahren aus einer Äthiopisch-Orthodoxen Kirche in Äthiopien verschwunden. Dann sei sie von einem Holländer mit äthiopischen Wurzeln „im Koffer eines Besuchers“ gefunden worden. Er habe die Krone zunächst viele Jahre in Rotterdam behalten, bevor er sie der Regierung übergab. Es befinden sich viele historische Artefakte aus Afrika in Museen und Privatbesitz in Europa und den USA. Länder wie Nigeria und Äthiopien ordern immer wieder die Rückgabe.

 

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