Von Berlin nach Brüssel: ONEYouth im Europa Parlament
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Sag es der Politik: Die EU muss jetzt handeln für eine Zukunft ohne extreme Armut

ONE-Jugendbotschafter*innen aus ganz Europa kamen im Europäischen Parlament in Brüssel zusammen, um eine klare Botschaft zu übermitteln: Wir fordern, dass die 0,7% der ODA-Quote eingehalten wird. Das entspricht 140 Milliarden Euro für Entwicklungszusammenarbeit. Hier berichtet Birdal von seinen Eindrücken aus Brüssel.

Am 15. und 16. Oktober kamen die deutschen Jugendbotschafter*innen, Linda, Katharina, Stefanie, Konstantin und ich mit vielen anderen Jugendbotschafter*innen aus ganz Europa zusammen, um mit den Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu sprechen. Thema war der Mehrjährige Finanzrahmen (MFR), der für die Jahre 2021-2027 neu verhandelt wird.

Uns war es vor allem wichtig, dass die 0,7% ODA-Quote eingehalten wird. Dafür sind 140 Milliarden Euro nötig! Warum ist gerade dieser MFR sehr wichtig? Ganz einfach: Die Frist der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) läuft 2030 ab. Setzt die EU in diesem MFR bis 2027 kein eindeutiges Zeichen für Entwicklungszusammenarbeit, wird es schwer, gar unmöglich, die Ziele innerhalb von drei Jahren zu erreichen.

Insgesamt 25 Lobbymeetings mit 27 Abgeordneten und Assistent*innen aus 7 verschiedenen politischen Parteien in 5 verschiedenen Sprachen

Dieses Anliegen haben wir bei unserem ersten Treffen mit Knut Fleckenstein und Udo Bullmann eindeutig zum Vorschein gebracht. Ergebnis: Man könne nichts versprechen, aber man werde diese Ziele im Hinterkopf behalten und danach bei den Verhandlungen agieren. Als wir von Gespräch zu Gespräch durch das Europaparlament wanderten und zwischendurch die anderen europäischen Jugendbotschafter*innen trafen, fiel uns auf, dass viel los war und Stress herrschte. Na klar, denn der Brexit ist Nummer Eins auf der Tagesordnung.

37.000 Menschen stehen hinter den Forderungen der ONE-Jugendbotschafter*innen

Das hielt uns aber nicht auf. Wir drängten die Abgeordneten und erhielten auch so unseren Zuspruch. Wir konnten auch beweisen, dass auch die Europäer*innen unserer Meinung waren. So zeigten wir den Abgeordneten unsere auffallenden Schilder, auf welchen stand, dass bereits fast 37.000 Menschen unsere Petition innerhalb kürzester Zeit unterschrieben haben. Auffallend, wieso? Denn niemand im Europaparlament konnte sie übersehen. Wir waren mit unserer Botschaft überall.

Auf dem Weg zum Gespräch mit Tiemo Wölken haben wir zufällig Alexander Stubb getroffen, den ehemaligen Ministerpräsidenten Finnlands und jetzigen Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank. Daher fragten wir ihn schnell während der Sicherheitskontrolle, wie Entwicklungszusammenarbeit effektiv und nachhaltig finanziert werden kann. Seine Antwort: Der öffentliche Sektor wird es allein nicht schaffen, der Fokus sollte auch sein, den privaten Sektor mit heranzuziehen. Erhofft haben wir etwas anderes, dennoch beherzigten wir diese Antwort.

Zuspruch und Unterstützung unter anderem von Arne Lietz

Beeindruckt waren wir vom Abgeordneten Arne Lietz, dessen Einsatz bemerkenswert war. Er trug unser ONE-Shirt und trat mit Katharina vor das Parlamentsfernsehen, wo beide dann über die Wichtigkeit von Entwicklungszusammenarbeit sprachen. Des Weiteren nahm er sich Zeit für ein kurzes Interview mit Stefanie, da sie für die Zeit in Brüssel den Instagram-Account der Wuppertaler Rundschau führte.

Zufriedene Jugendbotschafter*innen nach Lobbytagen in Brüssel

Fazit: Abschließend kann man sagen, dass es ein gelungener Lobbytag in Brüssel war. Es führten viele interessante Gespräche, machten schöne Schnappschüsse und ordentlich Lärm für 0,7%. Zudem genossen wir die Möglichkeit, uns mit den anderen Jugendbotschafter*innen aus Europa zu unterhalten. Gemeinsam sind wir lauter.

Schließ dich tausenden Menschen an, die unsere Petition bereits unterzeichnet haben. Zeig auch du, wofür du einstehst und schau dir hier unsere Petition an.

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Sag es der Politik: Die EU muss jetzt handeln für eine Zukunft ohne extreme Armut

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