Fünf Gründe, warum junge Menschen in die Medien gehören
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Fünf Gründe, warum junge Menschen in die Medien gehören

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…und warum sie diese nutzen sollten.

Ein Beitrag von Alina Zurmühlen

Wer kennt es nicht. Du schlägst die Zeitung auf, liest online die Nachrichten oder scrollst deinen Twitter-Feed hinunter: Weit und breit nur Trump, Merkel oder Erdogan. Was diese drei gemein haben? Sie alle sind über 60 Jahre alt, bestimmen jedoch maßgeblich die Berichterstattung der Medien. Das muss nicht so sein! Hier sind fünf Gründe, warum junge Menschen in die Medien gehören.

1. Jungen Menschen gehört die Zukunft

Auch, wenn es sich anhört wie ein alter Hut: In der Jugend liegt die Zukunft. Um gesellschaftliche Herausforderungen vorausschauend anzugehen, sollten junge Menschen nicht nur in der Politik, sondern auch in den Medien präsent sein. Der vermeintlich alte Hut scheint jedoch noch immer nicht bei allen Redakteur*innen und Medienmacher*innen angekommen zu sein. ONE-Jugendbotschafterin Luisa hat es sich im letzten Jahr deshalb nicht nehmen lassen und im ZDF das Europäischen Parlament aufgefordert, Entwicklungsmittel nicht zu kürzen.

2. Junge Menschen wollen mitbestimmen

Weil Jugendliche und junge Erwachsene erst am Anfang ihres Lebens stehen, bringen sie oft eine andere Perspektive auf politische Ereignisse und Herausforderungen mit. Geht es um die Gestaltung unserer Gesellschaft, wollen sie mitbestimmen. Auch Medien sind dafür verantwortlich, dass ihre Meinung gehört wird. Sie sollten die öffentliche Meinung und Diskussion zu einem Thema wirklichkeitsgetreu abbilden, das heißt junge Perspektiven einbeziehen. Deshalb hat Jugendbotschafter Moritz in der Regionalzeitung Hertener Allgemeine über seine Forderungen zum G20-Gipfel gesprochen.

3. Junge Menschen haben kreative Ideen

Will die Gesellschaft gemeinsame Herausforderungen angehen, brauch sie kreative Ideen. Junge Menschen denken oft unkonventionell, kreativ und um die Ecke. Außerdem haben sie einen anderen Blickwinkel auf die Dinge, die unser Leben bestimmen. Anstatt immer wieder die gleichen Expert*innen eines Feldes zu zitieren, sollten Medien auch junge Menschen nach ihren Ideen fragen. Jugendbotschafterin Jussra hat gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärt, warum es wichtig ist, das Thema globale Entwicklung zu unterstützen.


4. Medienkompetenz fördert das Selbstbewusstsein

Junge Menschen gehören nicht nur in die Medien, damit sie mitbestimmen können. Wichtig ist auch, dass diese Generation erfährt, wie Medien funktionieren. Am einfachsten ist das zu erlernen, wenn junge Erwachsene direkt mit Journalist*innen sprechen oder miterleben, wie Artikel, Radio- oder TV-Beiträge produziert werden. Dadurch schärft sich Ausdrucksvermögen, Rhetorik und die eigene Überzeugungskraft. Gleichzeit stärkt dies das Selbstbewusstsein und befähigt dazu, sich für etwas oder jemanden einzusetzen. Um Frauen zu stärken, hat Jugendbotschafterin Tiaji deshalb letztes Jahr für Not Another Woman Magazine über Feminismus gebloggt.


5. Medien sind Sprachrohr und Multiplikator zugleich

Um den eigenen Positionen Gehör zu verschaffen, können junge Menschen Medien als Sprachrohr verwenden. Doch nicht nur das: Ist die Botschaft erst einmal draußen, stößt sie meist auf Resonanz. Nicht selten entstehen wertvolle Kontakte, weil jemand eine Botschaft online, in der Zeitung, im TV oder Radio gelesen, gesehen oder gehört hat. Außerdem können junge Menschen so andere Personen dazu bewegen, selbst aktiv zu werden. Ein Beispiel: Jugendbotschafterin Ayla hat dem Radiosender Antenne Bayern den GirlsCount den GirlsCount vorgestellt, welcher auf die globale Bildungskrise aufmerksam macht.

Wenn du also das nächste Mal überlegst, deine Stimme zu erheben: Trau dich! Die Medien werden gerne hören, was du zu sagen hast!

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