Diese 5 jungen Menschen wollen die Welt verändern
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Diese 5 jungen Menschen wollen die Welt verändern

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Jedes Jahr unterstützen uns 60 junge, engagierte Menschen ehrenamtlich im Kampf gegen extreme Armut. Die Unterstützung unserer Jugendbotschafter*innen hat eine große Wirkung. Tagein, tagaus und überall in Deutschland sprechen sie mit Politikerinnen und Politikern über Entwicklungspolitik. Fünf von ihnen haben wir gefragt, Warum bist du eigentlich ONE-Jugendbotschafter*in? Untenstehend findet du ihre Antworten. Weitere Informationen zum Jugendbotschafter*innen-Programm gibt es hier.

Die Welt ist nicht immer fair. Damit meine ich, dass viele Menschen, ohne dafür verantwortlich zu sein, unter teils unmenschlichen Umständen leben müssen. Sie haben keine Perspektive für die Zukunft, können häufig nicht lesen oder schreiben, sie wissen morgens nicht, was sie mittags essen sollen und sie sterben häufig an Krankheiten, die man eigentlich heilen könnte. Um genau solchen Menschen ein würdevolles und lebenswertes Leben zu ermöglichen, bin ich ONE-Jugendbotschafter geworden. Egal, ob man mit Kampagnen Leute über entwicklungspolitische Themen informiert oder mit politischen Amtsträger*innen spricht, um für gerechtere Rahmenbedingungen in den entsprechenden Ländern zu werben. Ein Mensch wird nicht als “Deutscher” oder “Afrikaner” geboren, nicht als Jude, Moslem oder Christ, nicht als Mann oder Frau, nicht als arm oder reich. Der Mensch ist erst einmal nur Mensch und darauf kommt es an. – Benedict, Neuss

Entwicklungszusammenarbeit geht mich nichts an? Doch tut es! Mein Name ist Mizgin und ich bin 20 Jahre alt. Meine Eltern stammen ursprünglich aus der Türkei, wo beide, vor allem jedoch meine Mutter, keinen Zugang zur Schulbildung hatten. Mein ganzes Leben lang bekam ich also aus nächster Nähe mit, was es bedeutet, im Alltag nicht richtig lesen und schreiben zu können. So setzte ich mich schon sehr früh mit dem Thema der Geschlechterungerechtigkeit, vor allem im Hinblick auf Bildung, auseinander.

Als Jugendbotschafterin bei ONE habe ich die Möglichkeit ins Gespräch mit Politker*innen zu kommen, um sie von der enormen Wichtigkeit von Bildungsgrechtigkeit zu überzeugen. Denn die Geschichte von Freiheit, Gerechtigkeit und Wohlstand kann erst dann niedergeschrieben werden, wenn jedes Mädchen und jede Frau einen Stift in der Hand hält. Bei ONE geht es nicht darum zu spenden, es geht um unsere Stimme. – Mizgin, Göttingen

Mizgin mit Jugendbotschafter Kollege Konstantin im Gespräch mit dem SPD-Abgeordneten Johannes Schraps

Als mich Freunde auf die Organisation ONE aufmerksam gemacht haben, wusste ich, dass das genau das Richtige für mich ist. In der Schule habe ich mich schon sehr stark für Entwicklungspolitik interessiert und nach meinem Abitur habe ich den Entschluss gefasst, für ein paar Monate in Länder zu reisen, die einen wesentlichen geringeren wirtschaftlichen Wohlstand haben als wir in Deutschland, in meinem Fall Indien. Dort absolvierte ich unter anderem ein Praktikum in einem Krankenhaus und konnte das dortige Leben aus erster Hand erfahren.

Dieses Erlebnis hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich habe mir vorgenommen, wenn ich wieder zuhause bin, mich dafür einzusetzen die Situation in Ländern wie Indien zu verbessern. Als erstes wusste ich jedoch nicht wie, einfach Geld zu spenden oder mich in meiner Gemeinde zu engagieren, erschien mir zu wenig und da habe ich zum perfekten Zeitpunkt von ONE erfahren. Hier können wir uns als Jugendbotschafter durch Lobbyarbeit für die verschiedensten Themen einsetzen und damit gemeinsam wirklich etwas bewirken. – Timo, Heidelberg

Die Jugendbotschafter*innen im Gespräch mit Entwicklungsminister Gerd Müller

Kurz nach meiner Schulzeit habe ich die Möglichkeit entdeckt, meine Meinung und Einstellung aktiv in die Politik einzubringen. Durch mein freiwilliges ökologisches Jahr in der Bramfelder Laterne –  Infostelle für Globales Lernen, wurde mir die Chance gegeben, mich mit Globalen Fragestellungen und Problemen auseinander zu setzen. Daraus ist in mir der Wunsch entstanden, die Welt ein kleines bisschen zu verbessern. Anhand des Globalen Lernens habe ich angefangen unsere Politik und meine eigene Lebensweise zu hinterfragen. Dadurch ist es mir wichtig geworden mich zu engagieren und zu einer Verbesserung in den Ländern des Globalen Südens beizutragen. Gerade das Recht auf Bildung sollte niemandem verwehrt bleiben.Als Jugendbotschafter von ONE sehe ich die Chance Themen, wie die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen und ein Recht aller auf Bildung wieder mehr in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Und schlussendlich die Politik, durch unsere gemeinsamen Forderungen zum Handeln zu bewegen. – Lukas, Dresden

Mein Name ist Melina, ich bin 27 Jahre alt und beende gerade mein Studium der demokratischen Politik und Kommunikation in Trier. Nach der Schule hatte ich die Gelegenheit, einige Monate in Tansania zu verbringen und dort den Kontakt mit Menschen aufzunehmen, die selbst oder deren Freunde und Familienmitglieder von HIV betroffen waren. Das Thema war überall präsent, aber irgendwie trotzdem kein Gesprächsthema. Deshalb habe ich einige Workshops für die Kinder des mwema street children centre, organisiert, zum Beispiel über die Möglichkeiten der Übertragung und Prävention von HIV und Aids. Neben meinem Studium arbeite ich in einer sozialen Stiftung und engagiere mich an der Universität. Seit März 2018 bin ich auch Jugendbotschafterin bei ONE und versuche, einen Beitrag zur Bekämpfung extremer Armut zu leisten. – Melina, Trier

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