16. Juli
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16. Juli

UN beschließt Migrationspakt/ ONE besorgt über Trends der Entwicklungspolitik/ Klimawandel trifft Frauen härter als Männer

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1. UN beschließt Migrationspakt
Wie viele Medien, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Zeit Online, die Tagesschau, die Deutsche Welle und Focus Online berichten, einigten sich fast alle Mitgliedsländer der Vereinten Nationen (UN) am Freitag auf einen internationalen Vertrag zur Regelung der globalen Migration. Der entsprechende Entwurf solle die globale Migration steuern und Menschenhandel unterbinden. 192 Länder der Generalversammlung stimmten für das Dokument – einzig die USA lehnte es ab. Im Dezember soll der Vertrag nun formell angenommen werden. Der Migrationspakt sei jedoch nicht völkerrechtlich bindend. Wie der aktuelle Spiegel berichtet, befinden sich nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) zurzeit 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht. In seiner Arbeit stehe das Hilfswerk vor großen Herausforderungen, da es kein eigenständiges politisches Gewicht besitze und auf die Kooperation mit den Machthabern vor Ort angewiesen sei.

2. ONE besorgt über Trends der Entwicklungspolitik
In einem Interview mit der Dumont-Mediengruppe, das sowohl in der Berliner Zeitung als auch der Frankfurter Rundschau erschienen ist, kommentiert Stephan Exo-Kreischer, Deutschland-Direktor der Entwicklungsorganisation ONE, die aktuellen Herausforderungen der nationalen und globalen Entwicklungspolitik. Die aktuelle Diskussion rund um das Stichwort ‚Fluchtursachenbekämpfung‘ drohe die Entwicklungszusammenarbeit zu einem Instrument der Migrationssteuerung zu reduzieren. Zudem sei er besorget, dass trotz steigender Entwicklungsmittel gerade der Anteil der Mittel für die am wenigsten entwickelten Länder wie Südsudan oder Niger sinke. Sorge bereite ihm auch die Budgetpläne von US-Präsident Donald Trump. In diesem Jahr sei es dem US-Kongress allerdings gelungen, angestrebte Kürzungen der US-Entwicklungsmittel zu verhindern, was andernfalls unter anderem den internationalen Kampf gegen HIV/Aids um Jahre zurückgeworfen hätte. Das deutsche Entwicklungsministerium müsse sich im Sinne einer effizienteren und effektiveren Hilfe stärker auf multilaterale Projekte konzentrieren als bisher.

3. Klimawandel trifft Frauen härter als Männer
Wie der Deutschlandfunk und evangelisch.de berichten, trifft der Klimawandel Frauen stärker als Männer. Zu diesem Ergebnis komme die französische Frauenrechtsorganisation WECF. Wenn beispielsweise Brunnen versiegen oder die Ernte karg ausfalle, seien es in erster Linie die Frauen, die weitere Wegstrecken laufen müssen, um Trinkwasser zu holen. Im Falle von Naturkatastrophen wie dem Tsunami in Südostasien überlebten zudem dreimal mehr Männer als Frauen – möglicherweise, weil letztere seltener schwimmen können. Erst seit dem Weltklimagipfel in Doha im Jahr 2012 sei die Rolle von Frauen im Klimakontext anerkannt worden.

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