19 Statistiken, die zeigen, warum Armut tatsächlich sexistisch ist
Mädchen und Frauen

19 Statistiken, die zeigen, warum Armut tatsächlich sexistisch ist

Hier hast du es zuerst erfahren: Armut ist sexistisch.

Warum ist Armut sexistisch? Nirgends auf der Welt haben Frauen die gleichen Chancen wie Männer. Nirgends. Aber Mädchen und Frauen in den ärmsten Ländern der Welt sind am stärksten von dieser Ungerechtigkeit betroffen. Millionen von Frauen und Mädchen werden die Chancen verwehrt, die sie brauchen, um ihr volles Potential zu entfalten. Das machen wir nicht mehr mit.

Hier sind 19 Statistiken die beweisen, dass Armut wirklich sexistisch ist:

  1. 57% der HIV/AIDS-Neuinfektionen bei Erwachsenen in Subsahara-Afrika kommen auf Frauen im Alter von 15+.
  2. 3 von 4 der neu mit HIV infizierten Jugendlichen (15-19 Jahre alt) in Subsahara-Afrika sind Mädchen.
  3. Fast 750 Millionen heute auf der ganzen Welt lebende Mädchen und Frauen wurden vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet. In wohlhabenderen Bevölkerungsschichten ist die Zahl der Kinderehen zurückgegangen, während sie in bei den Ärmsten Bevölkerungsscheichten weiterhin hoch sind.
  4. Mehr als 1 von 4 jungen Frauen zwischen 20-24 hatte eine Lebendgeburt in einem der am wenigsten entwickelten Länder der Welt.
  5. In Subsahara-Afrika und in Südasien wird die Hälfte der Geburten bei jugendlichen Mütter nicht von qualifiziertem Gesundheitspersonal betreut.
  6. Weltweit arbeiten Mädchen im Alter von 5-14 Jahren täglich 550 Millionen Stunden im Haushalt, 160 Millionen Stunden mehr als Jungen in ihrem Alter.
  7. In Subsahara-Afrika stellen Frauen nur 23,6% der Parlamentarier*innen.
  8. Bei den Zugängen zu einem Bankkonto besteht eine geschlechtsspezifische Diskrepanz von 7 %, die in den Entwicklungsländern auf 9 % ansteigt.
  9. In den meisten Ländern verdienen Frauen durchschnittlich 60-75% des Lohnes von Männern.
  10. In Südasien sind mehr als 80 % der Frauen in nicht-landwirtschaftlichen Berufen informell beschäftigt, in Subsahara-Afrika 74 % und in Lateinamerika und der Karibik 54 %.
  11. 79 der in diesem Bericht untersuchten Volkswirtschaften haben Gesetze, die einschränken, welche Art von Arbeit Frauen leisten dürfen.
  12. In den meisten Ländern in Subsahara-Afrika verbringen Frauen mindestens 16 Millionen Stunden am Tag damit Trinkwasser zu sammeln. Männer verbringen rund 6 Millionen Stunden am Tag damit Trinkwasser zu sammeln.
  13. Bei Wahlen in fragilen und Transformationsstaaten besteht für weibliche Wähler*innen eine 4-Mal höhere Wahrscheinlichkeit zum Opfer von Einschüchterung zu werden als für Männer.
  14. Im Jemen stellen Frauen 60 % der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, während weniger als 1% der Landbesitzer*innen im Jemen Frauen sind.
  15. Die Geschlechterungleichheit kostet die Region Asien-Pazifik jährlich fast 80 Milliarden US-Dollar. Was vor allem auf geschlechtsspezifische Diskrepanzen in Beschäftigung und Bildung zurückzuführen ist.
  16. In 18 der in diesem Bericht untersuchten Volkswirtschaften können Frauen von ihren Ehemännern rechtlich daran gehindert werden zu arbeiten.
  17. 155 der 173 in diesem Bericht untersuchten Volkswirtschaften haben mindestens ein Gesetz, das die wirtschaftlichen Möglichkeiten von Frauen einschränkt.
  18. Mehr als 130 Millionen Mädchen können keine Schule besuchen. In den ärmsten Ländern der Welt, ist die Zahl der Mädchen, die nicht zur Schule gehen, höher als die der Jugen.
  19. 500 Millionen Frauen weltweit können diese Liste nicht lesen.

Erst wenn wir alle die gleichen Rechte haben, sind wir alle wirklich gleichberechtigt. Unterzeichne jetzt unseren offenen Brief an die Politiker*innen, die was bewegen können.

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