Starke Frauen setzen ein Zeichen für Zugang zu Bildung für Mädchen weltweit
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Starke Frauen setzen ein Zeichen für Zugang zu Bildung für Mädchen weltweit

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Jedes Mädchen verdient eine Chance. Fordere die Politik auf, JETZT zu handeln

Diesen Beitrag hat Jugendbotschafterin Ayla geschrieben.

„A girl’s place is in the classroom” – Diese Aussage steht klar erkennbar auf einem großen Plakat. Es wird von der ehemaligen australischen Premierministerin und Vorstandsvorsitzenden der Globalen Bildungspartnerschaft (GPE) Julia Gillard gehalten. Zusammen mit ONE’s CEO Gayle Smith sind sieben internationale Führungspersönlichkeiten (und ich, eine ONE-Jugenbotschafterin) beim „Female Leaders Lunch“ zusammengekommen. Das Treffen wurde von ONE organisiert, um ein Signal an die deutsche Bundesregierung zu senden: Sie muss dringend mehr in die weltweite Bildung von Mädchen investieren. Passend zum Thema ist der Ort unseres Treffens: We are girls in a classroom, denn wir befinden uns in einer ehemaligen jüdischen Mädchenschule in Berlin. Am Ende des Raums hängt eine Schultafel, auf dem Tisch liegen Buttons von ONE. Noch bevor die Vorsitzende der Initiative ‚Girls not Brides‘ Mabel van Oranje Platz nimmt, hat sie sich einen der Buttons an ihre Jacke gepinnt, weiß-auf-pink steht dort eine deutliche Botschaft: „Poverty is sexist“.

Armut ist sexistisch – 130 Millionen Mädchen gehen derzeit nicht zur Schule. Die Wahrscheinlichkeit die Schule zu besuchen ist in den ärmsten Ländern für Mädchen deutlich geringer als für Jungen. Dabei spielt Bildung eine Schlüsselrolle im Kampf gegen extreme Armut.

Gruppenfoto der Teilnehmerinnen.

Teilnehmerinnen des Treffens: (von links nach rechts): Ayla Akgün, Anne Wizorek, Mabel van Oranje, Gayle Smith, Julia Gillard, Ingrid Hamm, Sabine Frank, Juliane Rosin

Hinter dem Statement des Fotos stecken klare Forderungen, denn unser Treffen hat einen bestimmten Anlass: Es bleiben nur noch wenige Tage bis zur Finanzierungskonferenz der Globalen Bildungspartnerschaft (GPE) in Dakar. Sie ist der einzige weltweite Fonds, der sich ausschließlich für Bildung in Entwicklungsländern einsetzt. Somit spielt der multilaterale Akteur eine tragende Rolle für die 130 Millionen Mädchen, die derzeit nicht zur Schule gehen. Ein wichtiger Geberpartner des Fonds ist Deutschland. Doch die von Deutschland beabsichtigte Aufstockung auf 9 Millionen jährlich reicht bei weitem nicht aus. Notwendig sind 100 Millionen Euro Jahresbeitrag, um die Bildungskrise endlich zu beenden.

Die Bildungskrise beenden – dabei können auch die Frauen helfen, die ONE zu unserem Treffen eingeladen hat. Denn sie sitzen an verschiedenen Schaltstellen: Da ist Anne Wizorek, die über Feminismus bloggt oder Sabine Frank, Juristin und politische Beraterin von Google Deutschland. Die Gemeinsamkeit der Anwesenden ist der Wille zur Stärkung von Frauen und das Interesse am Thema unseres Treffens: Zugang zu Bildung für jedes Mädchen, egal wo es lebt.

Jugendbotschafterin Ayla im Gespräch mit Julia Gillard, Vorstandsvorsitzende der Globalen Bildungspartnerschaft

Der „Female Leaders Lunch“ war sowohl ein Impuls an die deutsche Bundesregierung als auch an die Teilnehmerinnen, um zu verdeutlichen wie wichtig die Bildung für Mädchen im Kampf gegen extreme Armut ist. Ich bin dankbar für die interessanten Gespräche bei unserem Treffen und blicke gespannt auf die Finanzierungskonferenz Anfang Februar.

Dieses Thema geht uns alle an. Mach auch du dich stark für Mädchen weltweit. Unterzeichne unsere untenstehende Petition an die politisch Verantwortlichen.

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Jedes Mädchen verdient eine Chance. Fordere die Politik auf, JETZT zu handeln

Sehr geehrte politisch Verantwortliche, 130 Millionen Mädchen können nicht die Schule besuchen. Das ist eine globale Krise, die wir dringend bewältigen müssen. Bitte setzen Sie sich für eine Vollfinanzierung der Globalen Bildungspartnerschaft ein, um Millionen Mädchen in den ärmsten Ländern einen Schulbesuch zu ermöglichen.

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