Mitten in München: Stolpersteine für Mädchen auf dem Weg zur Bildung
ONE-Unterstützer in Aktion

Mitten in München: Stolpersteine für Mädchen auf dem Weg zur Bildung

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130 Millionen Mädchen gehen derzeit nicht zur Schule

Hier bloggt Jugendbotschafterin Ayla und erzählt euch, über welche Steine Mädchen auf ihrem Weg zur Bildung stolpern 

„130 Millionen Mädchen gehen nicht zur Schule.“ (ONE-Jahresbericht „Armut ist sexistisch“, 2017) – eine erschreckend große Zahl, eine erschreckend gravierende Tatsache. Deshalb forderte ONE von den G20 in Hamburg die globale Bildungskrise ernst zu nehmen und insbesondere Bildung für Mädchen in den Mittelpunkt zu rücken. Einen Tag vor den G20 Konferenzen über die Partnerschaft mit Afrika, die im Juni in Berlin stattgefunden hat, haben wir in der Münchener Innenstadt ein Zeichen mit Stolpersteinen gesetzt. Das Motto: „Steine, über die Mädchen auf ihrem Weg zur Bildung stolpern.“

ONE-Jugendbotschafterteam in Aktion: Tim, Ayla und Jussra

Dass so viele Mädchen auf das Grundrecht Bildung verzichten müssen, hat zahlreiche Gründe. Einige dieser Faktoren sind besonders bedeutend. Das erklärt der ONE-Blogeintrag 7 Gründe, warum Millionen Mädchen keine Chance auf Bildung haben. Er war Grundlage für unsere Aktion, für die wir Steine ausgelegten. Dabei stand jeder Stein für einen wichtigen Grund als eine greifbare Metapher für die Passanten: Mädchen und Frauen stolpern unter anderem über „Gewalt und fehlende Sicherheit“, „Kosten“ oder „Mangelhafte Infrastruktur“. Es sind grundlegende Hindernisse. Nicht nur für ein selbstbestimmtes und gesundes Leben, sondern auch für eine wirtschaftliche Unabhängigkeit und Entwicklung der ärmsten Länder.

7 Stolpersteine, die Mädchen im Weg liegen

Wir freuen uns, dass wir durch unsere Aktion neue ONE-Unterstützer*innen gewinnen konnten, unter anderem aus Spanien, den USA und Kenia. Durch sie ist unsere Stimme lauter geworden: Kein Mensch der Welt sollte mehr über diese Steine stolpern müssen.

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Weitere Infos zu unserem Jugendbotschafterprogramm findest du hier.

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130 Millionen Mädchen gehen derzeit nicht zur Schule

Ohne Bildung wären Sie nicht da, wo Sie heute sind. Aber weil Armut sexistisch ist, bleibt dieses fundamentale Recht auf Bildung 130 Millionen Mädchen weltweit verweigert. Bildeten alle Mädchen, die nicht zur Schule gehen können, ein Land – es wäre das zehntgrößte der Welt, größer als Japan oder Deutschland.Alle Kinder verdienen gute Bildung, aber in den ärmsten Ländern wird Mädchen der Zugang häufiger verwehrt als Jungen. Bildung ist unerlässlich, um der Armut zu entfliehen. Jedes zusätzliche Jahr, das ein Mädchen zur Schule geht, erhöht ihr zukünftiges Einkommen. Das wiederum stärkt ihre Familie, ihr Umfeld und ihr Land. Wir können es uns nicht leisten, das Potential von 130 Millionen Mädchen zu vergeuden – von Mädchen, die Krankheiten heilen, Kriege beenden, brillante Technologien entwickeln oder eine Industrie revolutionieren könnten. Deshalb überwinden wir, was uns trennt, und setzen uns gemeinsam dafür ein, dass jedes Mädchen die Schule besuchen kann und eine gute Bildung erhält.  Dabei brauchen wir Ihre Unterstützung. Ihre Bildung hat es Ihnen ermöglicht, dorthin zu gelangen, wo Sie heute sind. Und heute können Sie dazu beitragen, dass Millionen von Mädchen ebenfalls Zugang zu Bildung erhalten. Bitte handeln Sie jetzt – machen Sie sich für wirksame politische Maßnahmen und die notwendigen Finanzmittel stark.Zeigen Sie uns, dass Politik den Menschen dienen kann – und fangen Sie bei denjenigen an, die es am meisten brauchen.

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