20. September 2021
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20. September 2021

Lage in der Sahelregion verschlechtert sich / Bilanz der UN-Klimapläne: Mehr statt weniger CO² / Müller lobt Bekenntnis zum 0,7-Prozent-Ziel

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1. Lage in der Sahelregion verschlechtert sich

Katrin Gänsler thematisiert in der Tageszeitung (taz) die zunehmende Gewalt in der Sahelzone. Die UN-Missionen vor Ort seien erfolglos, die Politik habe versagt, so Gänsler. Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen warnen indes, dass sich die Versorgung der Zivilbevölkerung weiter verschlechtert. Mehr als zwei Millionen Menschen seien in ihren Herkunftsländern auf der Flucht. Laut des Welternährungsprogramms habe derzeit je­de vierte Person in Mali nicht ausreichend Nahrung. Mali wolle nun russische Söldner ins Land holen. Ministerpräsident Choguel Maiga hat die Kritik am möglichen Einsatz zurückgewiesen, berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Mali habe das Recht, sich selbst auszusuchen, von wem es militärische Unterstützung erhalten will. Bisher sei nicht bestätigt worden, ob die Regierung tatsächlich mit russischen Söldnern im Gespräch stehe. Norbert Hahn berichtet auf Tagesschau.de, dass der russische Präsident Wladimir Putin bereits beim Russland-Afrika Gipfel 2019 klar gemacht habe, die “Stärkung der Verbindung zu den afrikanischen Ländern” sei eine der Prioritäten der russischen Außenpolitik.

 

2. Bilanz der UN-Klimapläne: Mehr statt weniger CO²

Bernhard Pätter thematisiert in der Tageszeitung (taz) dens neuen Bericht des Klimasekretariats UNFCCC zur Ausgestaltung nationaler Klimaschutzbeiträge (NDC). Die Welt sei auf einem “katastrophalen Weg” zur 2,7-Grad-Erwärmung, warne UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Damit werde das Versprechen von 1,5 Grad aus dem Pariser Abkommen gebrochen. Anstatt die klimaschädlichen Treibhausgase bis 2030 zu reduzieren, führe die momentane Politik der UN-Staaten zu einer Zunahme der Emissionen um 16 Prozent. 2015 hatten 191 Unterzeichnende versprochen, alle fünf Jahre neue und verbesserte nationale Klimapläne (NDC) vorzustellen. Bisher haben das nur 113 Länder getan. Zu den Vorreitern gehören Gambia, Costa Rica, Kenia, Äthiopien und Nepal. Es fehlen ein schnellerer Kohleausstieg und mehr Finanzhilfen für die ärmeren Staaten. Zeit Online berichtet über die Folgen des Klimawandels in Ostafrika. In Burundi seien durch Naturkatastrophen über 100.000 Menschen in die Flucht getrieben worden. Überschwemmungskatastrophen haben durch extreme Wetterverhältnisse in den letzten Jahren zugenommen.

 

3. Müller lobt Bekenntnis zum 0,7-Prozent-Ziel

Mit dem von Scholz als Bundesfinanzminister vorgelegten Finanzplan sei das 0,7-Prozent-Ziel für Entwicklungsmittel für die nächsten Jahre nicht gesichert, warnt Entwicklungsminister Gerd Müller. Darüber berichtet die Augsburger Allgemeine. Die kommende Bundesregierung müsse die Einhaltung des Ziels garantieren und einen Rückgang der Entwicklungsmittel um rund 20 Prozent verhindern. Sonst seien die Vorhaben „Eine Welt ohne Hunger“ und eine globale Erderwärmung um maximal 1,5-Grad nicht erreichbar. Müller begrüße dagegen die Aussage des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet, die Entwicklungszusammenarbeit weiterhin stärken zu wollen und dessen Bekenntnis zum 0,7-Prozent-Ziel.

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