20. Oktober 2021
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20. Oktober 2021

Klimakrise trifft Menschen in Afrika am härtesten / Deutschland droht Ziel von 100 Millionen Impfdosen-Spenden zu verfehlen / Sudans Regierung beruft Krisenstab gegen Proteste

1. Klimakrise trifft Menschen in Afrika am härtesten

Der afrikanische Kontinent ist vom menschengemachten Klimawandel besonders stark betroffen. Darüber berichten Tagesschau.de, Zeit Online, Spiegel.de, Stern.de, die Welt, die Tageszeitung (taz), die Hamburger Morgenpost und die Deutsche Welle. Die Folgen der Erderwärmung wie Überschwemmungen, Dürren oder Erdrutsche seien in Afrika stärker zu spüren als im weltweiten Durchschnitt. Zu dem Schluss komme der neue Bericht “The State of the Climate in Africa 2020” der Weltwetterorganisation (WMO) und der Afrikanischen Union (AU). Der Klimawandel habe bereits im vergangenen Jahr zu mehr Ernährungsunsicherheit, Armut und Vertreibung auf dem afrikanischen Kontinent beigetragen. Die Zahl der von Hunger Bedrohten in ganz Afrika sei im letzten Jahr um fast 40 Prozent gestiegen. In Ostafrika und am Horn von Afrika haben Dürren, Flut- und Sturmkatastrophen 1,2 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Besonders betroffen seien Menschen in extremer Armut, die von weniger als 1,90 Dollar am Tag leben müssen.

 

2. Deutschland droht Ziel von 100 Millionen Impfdosen-Spenden zu verfehlen

Tagesschau.de und NDR.de berichten, dass Deutschland dieses Jahr wahrscheinlich nicht die versprochenen 100 Millionen Corona-Impfdosen an ärmere Ländern spenden kann. Den Herstellern der Impfstoffe werden schwere Vorwürfe gemacht. Grund für das Verfehlen des Ziels seien bürokratische Hürden, Preisfestsetzungen und wenig planbare Liefermengen, die dafür sorgen, dass die Spenden nicht wie gewünscht abfließen können. In vielen EU-Mitgliedsstaaten bauen sich derzeit Impfstoff-Überschüsse auf, während sich global eine Notfallsituation bei den Verteilungen abzeichne, warne Staatssekretär Thomas Steffen in einem Brief an Pierre Delsaux, den Direktor der neuen EU-Gesundheitsbehörde Hera. Die Behörde unterstehe der EU-Kommission. Die Bundesregierung hatte angekündigt, dass sie bis Ende des Jahres 100 Millionen Impfdosen an ärmere Länder abgeben werde. Laut dem Auswärtigen Amt seien bisher insgesamt knapp 17,1 Millionen Impfdosen an 21 Länder gespendet worden.

 

3. Sudans Regierung beruft Krisenstab gegen Proteste

Nach tagelangen Protesten gegen die Regierung hat Sudans Premierminister Abdullah Hamduk einen Krisenstab einberufen. Darüber berichten das Redaktionsnetzwerk Deutschland und die Deutsche WelleDas Gremium solle die „gefährlichste politische Krise“ seit des Sturzes von Diktator Omar al-Baschir 2019 lösen, so Hamduk. Tausende Demonstrant*innen veranstalten seit Samstag einen Sit-In vor dem Palast der Republik in der Hauptstadt Khartum. Hamduk habe sie zur Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen. Die Protestierenden fordern die Armee auf, die Übergangsregierung aufzulösen, die den Krisenstaat seit al-Baschirs Sturz zurück zur Demokratie hatte bringen sollen. Sie werfen der Regierung zunehmend schlechter werdende wirtschaftliche Bedingungen und wachsende Armut vor. Im Osten hatten Demonstrant*innen Anfang Oktober für mehr als zwei Wochen Sudans größten Hafen blockiert. Das Parlament hatte daraufhin gewarnt, dass lebensrettende Medikamente, Benzin und Weizen bald ausgingen. Auch die Stromversorgung sei aufgrund der Versorgungsausfälle unsicher. Ende September hatte das Militär einen Putschversuch in der Nähe der Hauptstadt vereiteln können.

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