20. November 2020
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20. November 2020

Weltkindertag: Bedrückendes Fazit / Burkina Faso als nächster politischer Krisenherd? / G20 Gipfel: Forderung nach gemeinsamer Impfstrategie

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1. Weltkindertag: Bedrückendes Fazit
Der Weltkindertag bietet unter anderem in einem Gastbeitrag von Entwicklungsminister Gerd Müller in der WELT sowie Beiträgen im Tagesspiegel und bei der Deutschen Welle Anlass zur Reflektion. Die Realität sei bedrückend, so Müller. 400 Millionen Kinder wüchsen in extremer Armut auf, 150 Millionen seien zu harter Kinderarbeit gezwungen, 250 000 würden als Kindersoldat*innen missbraucht und täglich würden 25 Kinder getötet oder verstümmelt. Zudem wachse jedes fünfte Kind in Regionen auf, die stark von bewaffneten Konflikten betroffen seien, wie eine kürzlich erschienene Studie der Nichtregierungsorganisation „Save the Children“ zeigt. Die Corona-Pandemie habe zudem den Bildungszugang für jedes dritte Schulkind weltweit, insgesamt also 572 Millionen Kinder, verwehrt. Entwicklungsminister Müller plädiert deshalb dafür, Kinderrechte langfristig zu stärken. Er sehe dabei die Einführung des Lieferkettengesetzes in Deutschland sowie eine verstärkte internationale Zusammenarbeit zwischen Russland, China und den USA als Lösungsansätze.

2. Burkina Faso als nächster politischer Krisenherd?
Wie die Süddeutsche Zeitung und die Tageszeitung (TAZ) melden, werden diesen Sonntag Präsidents- und Parlamentswahlen im westafrikanischen Burkina Faso stattfinden. In dem von Terrorismus geprägten Land sei die Sicherheitslage ein wichtiges Thema. Laut dem UN-Geflüchtetenhilfswerk seien über eine Million der in Burkina Faso lebenden Menschen auf der Flucht. Die Nichtregierungsorganisation ACLED habe in den vergangenen zwölf Monaten 2730 zivile Todesopfer gemeldet. Der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zu Folge sei es in Djibo in den letzten Jahren zu mehreren Massakern gekommen, die von Selbstverteidigungsmilizen ausgingen und sich an Angehörige anderer ethnischer Gruppen richteten. Vor allem die Peul, auch als Fulani bezeichnet, seien davon betroffen und hätten große Angst, was vermutlich zu einer starken Wahlbeteiligung dieser Sprachgruppe führen werde. Zudem sei aufgrund von Schulschließungen fast 200 000 Kindern der Bildungszugang verwehrt worden. Eddie Komboïgo, ein Herausforderer des derzeitigen Amtsinhabers Marc Christian Kaboré, spreche sich für Verhandlungen mit den terroristischen Gruppierungen aus. Letztere seien im Falle Burkina Fasos mehrheitlich Bewohner*innen einer Region, die stark vom Klimawandel, verschlechternden Lebensbedingungen sowie Perspektivenlosigkeit betroffen sei. Noch-Präsident Kaboré weigere sich gegen Gespräche mit den terroristischen Gruppierungen.

3. G20 Gipfel: Forderung nach gemeinsamer Impfstrategie
Vor dem am Wochenende stattfindenden G20-Gipfel fordert die Organisation ONE eine gemeinsame Impfstrategie, wie unter anderem das Handelsblatt und Baden Online berichten. Die wirtschaftlich stärksten Nationen sollen einen fairen und bezahlbaren Impfstoffzugang für alle Länder der Welt sicherstellen. Die Lösung dafür sei die Ausfinanzierung der so genannten Covax-Initiative (Covid-19 Vaccines Global Access), an der bereits über 150 Länder beteiligt seien. Laut ONE benötige die Covax-Initiaitve bis Ende 2021 noch 11 Milliarden US-Dollar.

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