20. Januar 2021
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20. Januar 2021

Afrikanische Länder bereiten Impfkampagne vor / Jahrestag der Luanda Leaks: Kehrt Isabel dos Santos zurück? / Zehntausende Geflüchtete in Äthiopien weiter ohne Versorgung

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1. Afrikanische Länder bereiten Impfkampagne vor

Wie Tagesschau.de und Stern.de berichten, rüsten sich die ersten afrikanischen Staaten für ihre Corona-Impfkampagnen auf. Angesichts der Ausbreitung einer neuen Virusmutation im Süden des Kontinents dränge der Impfstart. Als Beschaffungsinstrument diene eine Initiative der Afrikanischen Union (AU) namens AVATT. Die AU habe sich über das Indische Seruminstitut Vakzine von Pfizer/BioNTech, Johnson & Johnson und AstraZeneca gesichert. Die insgesamt 270 Millionen Impfdosen stünden jedoch erst ab April zur Verfügung. Parallel zur Impfkampagne der Afrikanischen Union laufe auch das Programm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Covax an. Das Programm soll von Armut betroffene Länder mit Vakzinen versorgen. Covax soll zudem die Länder schon im März mit Vakzinen versorgen. Der Inselstaat der Seychellen und der westafrikanische Staat Guinea haben mit ersten Impfungen bereits begonnen – mit Präparaten aus China (Seychellen) und Russland (Guinea).

2. Jahrestag der Luanda Leaks: Kehrt Isabel dos Santos zurück?

Antonio Cascais von der Deutschen Welle berichtet über die mögliche Rückkehr Isabel dos Santos nach Angola, um bei den Wahlen 2022 als Präsidentschaftskandidatin anzutreten. Die Tochter des ehemaligen Präsidenten José Eduardo dos Santos habe bis zu den Enthüllungen rund um die Luanda-Leaks-Affäre als die reichste Frau des afrikanischen Kontinents gegolten. Mehr als 700.000 geleakte Dokumente machte der portugiesische Hacker und Whistleblower Rui Pinto vor einem Jahr der Öffentlichkeit zugänglich. Diese beweisen, wie sich Isabel dos Santos mit illegalen Geschäftspraktiken und Korruption jahrelang bereicherte. Ihr Vermögen sei zeitweise auf über drei Milliarden Dollar geschätzt worden. In Angola sei Isabel dos Santos schon vor den Luanda Leaks in Ungnade gefallen, nachdem ihr Vater nach fast vierzig Jahren im Amt die Macht an João Lourenço abgab. Dieser versprach Korruption zu bekämpfen und entließ Isabel dos Santos noch im selben Jahr als Chefin des staatlichen Ölunternehmens Sonangol. Isabel dos Santos verteidige sich seitdem vehement gegen jegliche Vorwürfe aus den Luanda Leaks. Sie sei das Opfer des aktuellen Präsidenten Lourenço. In Angola zweifele man derweil zunehmend an der Glaubwürdigkeit des Präsidenten. Seit den Luanda Leaks haben eine Reihe von Korruptionsaffären Lourenços Regierung überschattet.

3. Zehntausende Geflüchtete in Äthiopien weiter ohne Versorgung

Mehrere Medien, darunter Deutschlandfunk, die Hamburger Morgenpost sowie der Tagesspiegel, berichten, dass Zehntausende Geflüchtete aus Eritrea in Äthiopien seit Monaten fast komplett von Hilfslieferungen abgeschnitten seien. Die verzweifelten Menschen harrten in Camps in der umkämpften Tigray-Region aus und warteten auf Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung, erklärte ein Sprecher des UN-Geflüchtetenhilfswerks (UNHCR) am Dienstag in Genf. Seit Beginn des Tigray-Konflikts Anfang November habe das Welternährungsprogramm nur einmal Essensrationen an eritreische Flüchtlinge verteilen können. Vor Beginn des Tigray-Konflikts seien nahezu 100.000 Geflüchtete aus Eritrea in Lagern in der nordäthiopischen Region untergebracht worden. Sie waren vor Gewalt und Unterdrückung in ihrem Heimatland nach Äthiopien geflohen. Trotz Zusagen der äthiopischen Zentralregierung in Addis Abeba haben die Vereinten Nationen und ihre Partnerorganisationen keinen ungehinderten Zugang in die Tigray-Region. Schätzungsweise 2,3 Millionen Kinder, Frauen und Männer seien in der Region auf Hilfe angewiesen.

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