19. März 2021
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19. März 2021

Tansania bekommt neue Präsidentin / Kommt eine Kapitalspritze für arme Länder? / Niger kämpft weiterhin gegen den Terror

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1. Tansania bekommt neue Präsidentin

Nach dem Tod von Präsident John Magufuli wird die ehemalige Vizepräsidentin Samia Suluhu laut Verfassung nun das neue Staatsoberhaupt der Republik Tansania, wie die Süddeutsche Zeitung und Der Tagesspiegel berichten. Sie sei damit die erste Frau in ihrem Amt. Ihr Vorgänger sei am Mittwoch nach offiziellen Angaben an einem Herzversagen gestorben. Viele vermuten jedoch eine Corona-Erkrankung als Ursache. Magufuli habe die Gefahr der Pandemie geleugnet und unter seiner Regierung keine Angaben zu Infektionszahlen veröffentlicht. Suluhu gelte nicht nur deswegen als Hoffnungsträgerin. Als Muslimin aus Sansibar könne sie den Konflikt mit der größtenteils von Muslim*innen bewohnten Inselgruppe befrieden. Hier sei es nach Wahlbetrugsvorwürfen gegenüber Magufuli Ende Oktober zu Gewalt und Toten gekommen.

2. Kommt eine Kapitalspritze für arme Länder?

Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, haben sich die sieben führenden Industriestaaten (G7) wohl darauf geeinigt, den Internationalen Währungsfonds (IWF) mit frischem Kapital in Höhe von 650 Milliarden Dollar auszustatten. Diese sollen über sogenannte Sonderziehungsrechte geschaffen werden, einer Art künstliche Währung des IWF. Die Mittel sollen insbesondere ärmeren Ländern zugutekommen, um sich gegen die Folgen der Corona-Krise stemmen zu können. Zuletzt seien die IWF-Mittel 2009 im Zuge der globalen Finanzkrise um 250 Milliarden Dollar erhöht worden. Heute tagen die G7-Finanzminister*innen und beraten unter anderem zum Thema Sonderziehungsrechte.

3. Niger kämpft weiterhin gegen den Terror

Philipp Sandner thematisiert in der Deutschen Welle den verzweifelten Kampf der nigrischen Regierung gegen den Terrorismus und die ethnische Gewalt. Am vergangenen Montag habe es in Niger einen Anschlag gegeben, bei dem 58 Menschen auf ihrem Heimweg vom Markt erschossen worden seien. Das Massaker habe sich in der Grenzregion zu Mali und Burkina Faso ereignet. Auch auf malischer Seite seien am Mittwoch elf Soldaten bei einem Angriff getötet worden. Das Dreiländereck sei im Zuge der internationalen Anti-Terror-Bemühungen im Sahel militärisch aufgerüstet worden. UN-Generalsekretär Antonio Guterres habe die Angriffe am Mittwoch verurteilt. Die Vereinten Nationen würden das Land weiter im Kampf gegen den Terror, für sozialen Zusammenhalt und eine nachhaltige Entwicklung unterstützen.

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