19. Juni 2019
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19. Juni 2019

So viele Geflüchtete wie noch nie / Über 2 Milliarden Menschen ohne sauberes Wasser / Potenzial im afrikanischen Frauenfußball

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1. So viele Geflüchtete wie noch nie

Viele Medien, darunter Sueddeutsche.de, FAZ.net, Tagesschau.de, Spiegel Online, Welt Online, Focus Online,  Zeit Online und die Stuttgarter Nachrichten berichten, dass dieses Jahr 70,8 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Dies sei der höchste jemals gemessene Wert. Dies gehe aus einem Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) hervor. In Europa seien die Zahlen zwar rückläufig, in Afrika, Asien und Lateinamerika gebe es aber einen gegenläufigen Trend. Aus Syrien fliehen mit 400.000 Geflüchteten nach wie vor die meisten Menschen. Aber auch aus dem Sudan und dem Kongo käme eine steigende Zahl an Geflüchteten. Täglich werden bis zu 37.000 Menschen von ihrem Zuhause vertrieben. Vor allem arme Nachbarländer seien Zufluchtsorte. Länder wie beispielsweise Südsudan und Kongo, in denen Konflikte bereits über Jahre andauern, bräuchten langfristige Hilfsmechanismen, erklärt Ulrike Krause, Juniorprofessorin für Flucht- und Flüchtlingsforschung an der Universität Osnabrück. Darunter falle soziale Teilhabe und der Zugang zu Bildung.

 

2. Über 2 Milliarden Menschen ohne sauberes Wasser

Wie Spiegel online, Zeit online und AFP berichten, haben mehr als 2,2 Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser. Davon haben über 758 Millionen Menschen gar keinen Zugang zu Trinkwasser. Vor allem afrikanische Staaten seien hiervon betroffen. In Eritrea haben beispielsweise nur etwa 19 Prozent der Haushalte eine sichere Trinkwasserquelle in der Nähe. Es gebe hier einen deutlichen Unterschied zwischen Stadt und Land. Nur etwa sechs Prozent der ländlichen Regionen verfüge über einen Basiswasserzugang im Vergleich zu 66 Prozent in den urbanen Gebieten. Dies führe vor allem dazu, dass viele vermeidbare Krankheiten wie beispielsweise Durchfallerkrankungen tödlich enden, so Stefan Uhlenbrook, Zuständiger für den Weltwasserbericht der UNO. Entwicklungsländer seien stärker betroffen. Anhaltende Krisen und Konflikte würden dafür sorgen, dass die Zahl der Todesfälle durch verunreinigtes Wasser bei 100 Personen pro 100.000 Einwohner liege.

 

3. Potenzial im afrikanischen Frauenfußball

Ulli Brünger und Stephan Köhnlein analysieren auf Sueddeutsche.de  und Schwäbische.de, dass die südafrikanische Frauennationalmannschaft trotz der Niederlage gegen Deutschland bei der Frauenweltmeisterschaft in Frankreich positiv auf ihre sportliche Zukunft blickt. Ein wichtiger Schritt sei eine südafrikanische Frauen-Liga, welche im August starte, so die Südafrikanische Nationaltrainerin Desiree Ellis. Immer mehr Unterstützung würden die Spielerinnen auch durch ihre Familien erfahren. In Nigeria, das als als einziges afrikanisches Team ein WM-Spiel in Frankreich gewonnen habe, sei der Frauenfußball in Afrika am weitesten entwickelt, aber auch hier gebe es noch viel zu tun. Insbesondere die Trainingsmöglichkeiten der Frauen seien sehr beschränkt und auch die Förderung schreite nur langsam voran, so Petra Landers, die den Mädchen- und Frauenfußball in Sambia fördert.

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